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 Studiengangflyer Schauspiel

Studienbewerber:

Angaben zu den Anforderungen in den Aufnahmeprüfungen im Info-Pool ›››

Studienberatung:

Allgemeine Beratung
Manfred Gerhardt
nach Vereinbarung
bei Julia Schweiger
T. +49.69.154.007-244
julia.schweiger(at)hfmdk-frankfurt.de

Studiengang Schauspiel

Allgemeine Hinweise zum Studium

Das zeitgenössische Theater ist vielfältigen Struktur- und Paradigmenwechseln unterworfen. Die Schauspielausbildung an der HfMDK möchte diesen Entwicklungen Rechnung tragen. Ziel ist es, eine kreative Schauspielerpersönlichkeit zu fördern, die klassische und moderne Techniken des Spiels beherrscht, über ästhetische Positionen und ihre eigene Zeitgenossenschaft in künstlerischer, historischer und gesellschaftlicher Hinsicht reflektieren kann und Verantwortung sowie Eigeninitiative als Solist und Ensemblespieler übernimmt.
Im Verbund der Hessischen Theaterakademie ist die Praxisnähe zu den Hessischen Theatern und die Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Ausbildungsbereichen der Darstellenden Kunst garantiert.

Termine und Fristen

  • Studienbeginn: zum Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 8 Semester
  • Abschluss: Diplom

Förderung

Das Studium kann nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gefördert werden.

Zulassungsvoraussetzungen

  • Erfolgreiche Aufnahmeprüfung (mindestens 13 von 25 möglichen Punkten)
  • Abitur. Das Fehlen des Abiturs kann durch eine besondere künstlerische Begabung (Bestehen der Aufnahmeprüfung mit mindestens 19 von 25 möglichen Punkten) ausgeglichen werden
  • Die BewerberInnen dürfen zu Beginn des 1. Fachsemesters die Altersgrenze von 25 Jahren nicht überschritten haben
  • Herausragende Deutschkenntnisse
  • HNO-Attest (Nachweis der Eignung zum Sprechberuf)

Anerkennung von Scheinen und Kursen

Die Anerkennung von Scheinen/Kursen aus wissenschaftlichen Studiengängen für den Studiengang Schauspiel ist leider nicht möglich.

Studienverlauf

Das Lehrangebot umfasst sechs Grundsäulen der Ausbildung: Körper, Stimme, Theorie, Szene, Medien und Berufsvermittlung. Im Bewegungsunterricht setzen wir auf Körperbildung und Bewegungstechniken, die zu einem darstellenden Spiel befähigen, unter anderem mit den Fächern Physiodrama, Tai-Chi, Tanzimprovisation, Stepp- und Gesellschaftstanz, Akrobatik, Maske, Bühnenkampf in regelmäßigen Unterrichten und Workshops zu Pantomime, Lecoq oder Clown.
Im Bereich der Stimmbildung und Textgestaltung bieten wir Gruppen- und Einzelunterrichte, die verschiedene Lehrmethoden vermitteln und durch Gesangsstunden ergänzt werden.
Der Theorieunterricht beinhaltet Theatergeschichte, Inszenierungsanalyse, Lektürekurse und die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen, die Grundlage eines Theaterprojektes werden können.
Um die neuen Medien in unsere Ausbildung zu integrieren, bieten wir Mikrofonsprechen beim Hessischen Rundfunk und Acting for Camera in Workshops an, ergänzt durch die Produktion von Kurzfilmen.
Im Bereich Berufsvermittlung stehen Bühnenrecht, Produktionsmanagement und Agenturvermittlung im Vordergrund.
Die regelmäßigen Unterrichte werden durch Workshops mit Theaterkünstlern, Liederabende, Inszenierungen und szenische Projekte ergänzt.

Dozenten:

Werner Wölbern, Schauspieler u. a. am Wiener Burgtheater, Bayerischen Staatsschauspiel und Hamburger Thalia-Theater, ist Professor für Rolle und Szene. Der belgische Mimograph Yurgen Schoora hat die Professur für Physiodrama inne. Isa Terwiesche ist für den Bereich Sprecherziehung zuständig. Darüber hinaus arbeiten zwanzig freiberufliche Lehrkräfte im Ausbildungsbereich, die u. a. an den verschiedenen Hessischen Theatern tätig sind und damit die Praxisnähe der Ausbildung gewährleisten.
Leiterin des Studiengangs ist Prof. Marion Tiedtke.

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