
Anforderungen zur Aufnahme in den Bachelorstudiengang Regie
Angaben zu den Anforderungen in den Eignungsprüfungen im Info-Pool ›››
Fachbereich 3, Regie
Leiter des Studiengangs
Prof. Hans-Ulrich Becker
hans-ulrich.becker[at]hfmdk-frankfurt.de
Wissenschaftliche Hilfskraft
Kathrin Felzmann
assistenz-regie[at]hfmdk-frankfurt.de
T. +49 69.154 007-319
Manfred Gerhardt
nach Vereinbarung
bei Ute Wischniowski
T. +49.69.154.007-244
Ute.Wischniowski(at)hfmdk-frankfurt.de
Der Studiengang Regie wird im Rahmen der Hessischen Theaterakademie (HTA) an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt/M. angeboten.
Studienziel ist die Ausbildung von Regisseurinnen und Regisseuren des Sprechtheaters.
Mit den Partnerbühnen der HTA steht der Studiengang vom Beginn bis zum Abschluss in engem Kontakt, sei es über Dozenten, Hospitanzen und Assistenzen oder die eigenen Inszenierungen der Studierenden. Eine enge Verknüpfung besteht aber auch mit dem Ausbildungsgang Schauspiel der HfMDK.
Praxisbezug, eigenes Inszenieren und die unterschiedlichsten Querverbindungen unter den Sparten der Darstellenden Künste eröffnen den Studierenden neue Möglichkeiten, sich auf die Komplexität ihrer künstlerischen Laufbahn vorzubereiten. Regie-, Dramaturgie-, Schauspiel- und Bühnenbildstudenten, Organisatoren und Produzenten werden sich zunehmend vernetzen.
Das Studium kann nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gefördert werden.
Die ersten beiden Studiensemester sind stark an die Ausbildung der Schauspielstudierenden angebunden.
Figur, Szene, Situation, Methoden der Wege zur Rolle und eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie (und Möglichkeiten ihrer theatralen Umsetzung) stehen im Zentrum. Dazu kommen Techniken von Körper- und Sprachbeherrschung. Theoretische Vertiefungen für die Regiestudierenden ergänzen das Curriculum: Neuere Dramatik, Aufführungsanalyse, Kunstgeschichte, Pädagogik, Geschichte und Theorie der Regie.
Im zweiten Studienjahr steigern sich die Anforderungen kontinuierlich von der Bewältigung einer Improvisation über ein Minidrama hin zu einer ganzen Szene. Im Studienprojekt I besteht die Möglichkeit, mit den Schauspiel- und Gesangsstudierenden oder auch professionellen Performern erste Thematische Abende zu erarbeiten und öffentlich zu zeigen.
Durch gemeinsame theoretische und praktische Lehrveranstaltungen mit den Ausbildungsbereichen Schauspiel, Musiktheater, Dramaturgie, Bühnen- und Kostümbild und Theater- und Orchestermanagement ergeben sich bereits erste Teams. Technische Fächer wie Medienkunst/Video/Lichtdesign, Bühnentechnik und Tontechnik kommen hinzu.
Am Ende des zweiten Studienjahres steht eine erste kleine «Inszenierung» im Studienprojekt II zu einem vorgegebenen Themen- oder Gattungsfeld.
Das dritte Studienjahr ist geprägt durch das Studienprojekt III. Es folgen unterschiedliche praktische Erfahrungen: eine erste Inszenierung an einer Partnerbühne der HTA im Rahmen einer Studioaufführung eines kleineren Werkes, dem sogenannten Theaterabend. Die Arbeiten werden für die gesamte Probenzeit einer Inszenierung durch praxiserprobte Mentoren begleitet, so dass die Studierenden den komplexen Zusammenhang von Konzept und Umsetzung in einem professionellen Theater kennen lernen.
Den Abschluss des Studiums im vierten Jahr soll eine selbständige, eigenverantwortliche und deutlich geprägte Inszenierung an einer Partnerbühne der HTA bilden.
Die Studierenden werden am Ende die Schwerpunkte Realismus, Komödie, Klassik und Moderne/Postmoderne/Performance durchlaufen haben.
Eine schriftliche Arbeit schließt den theoretischen Teil der Ausbildung ab.
Verbindlich ist die jeweils gültige Studien- und Prüfungsordnung.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hfmdk-frankfurt.de und www.hessische-theaterakademie.de