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Workshopreihen Musikspezifische Bewegungslehre (MSBL) (MSBL) und Körper im Theater (KIT)

In den Workshopreihen MSBL und KIT 2011/12 werden über 2 Semester verteilt 10 Intensivseminare angeboten, in denen Körper- und Bewegungslehren vorgestellt werden, die durch die Körper-Geist-Anbindung künstlerischer Lernprozesse auch die Bühnenpräsenz der Studierenden verbessern, ihnen freudvolle, effektive und künstlerisch erfolgreiche Zugänge zum Üben, Musizieren, Darstellen und Bühnenauftritt eröffnen.

Die Reihe MSBL richtet sich an Musikstudierende und Dozenten. Die Reihe KIT richtet sich an Studierende der Darstellenden Studiengänge und Dozenten. Auch Studierende anderer Fachbereiche sind herzlich eingeladen.

MSBL Workshops finden in der Regel von Fr.-So., KIT von Mo.–Mi. statt. Wegen begrenzter Teilnehmeranzahl wird eine frühe Anmeldung empfohlen. Die angegebenen Kurszeiten verstehen sich inklusive Pausen. Über kurzfristige Änderungen der Kursdaten werden Sie per Mail informiert.

What Do We Choreograph at the End of the World? Social Thinking / Social Dreaming / Social Choreography

Mit Steve Valk und Michael Klien  18. - 20. 2012, Fr 17-20, Sa 11-17, So 10-15 Uhr

"It would be a very beautiful and judicious definition of dance to say that it is a new name given to the earth." 

Alain Badiou: The Handbook of Inaesthetics

Contemporary dance dramaturge Steve Valk and choreographer Michael Klien introduce the emerging field of social choreography as a real-world project of transformative aesthetic practice.

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PRODUCING ANOTHER WORLD

Out of a growing awareness of the ever-widening gap between "the way man thinks and the way nature works," choreography, traditionally understood as "the art of movement in time and space", has found itself being drawn away from the "ideal world" of the stage. At the same time it has been driven to undergo a re-examination of its conceptual language and explanatory systems. Choreography has emerged as an embodied act of human consciousness no longer separate from, but embedded within, the unfathomably complex ordering system of the biological world. 

The experimental workshop format developed by Steve Valk and Michael Kliën opens a new kind of thinking space, focusing its theoretical, practical and performative energies toward exploring new modes of inhabiting social structures and cultural forms through the primacy of bodily existence, outlining a vision of dance that no longer understands itself as an art, but as a constituting principle, a "technology of the self" at the edges of modern consciousness.

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Im den Studienjahren 2010 bis 2012 wurden bereits die folgenden Workshops von MSBL und KIT angeboten:

Playing in the Extremes

Mit Bruno Caverna. 09. – 11.05.2011, täglich 14:00 – 18:00 Uhr in der Tanzabteilung [KIT]

The workshop, based on Capoeira and Qi Gong, interweaves partnering, improvisation and floor technique with a deep research on the breath-work.

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Participants are given a chance to leave the thinking mind behind and dive into an immediate sensorial world. Through a conscious guidance and sense of humor, a space opens up where ideas of boundaries, limits, right and wrong seem to fade away. Almost like an aerobic meditation, one pushes into both extremes of strong physicality and utmost sensitivity – exploring and connecting all layers of perception and sensation. 

From a deep personal research drawing together elements from capoeira, qi-gong, contact improvisation, and contemporary dance, emerges an organic, energetic, and unique somatic approach. A strong connection to the natural spiral energies running through the body, and focus on integrating deep states of awareness give the chance to find a full bodied expression on all levels. Even though the work can be very intense, the sense of lightness is never lost - playfulness presence is a constant reminder and encouragement to never forget the joy of dancing!

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Afro Modern

Mit Tchekpo Dan Agbetou. 26.- 28.10.2010, 14:00-18:00 Uhr in der Tanzabteilung [KIT]

Der existenzielle Bezug zum Boden und die Bedeutungen, die jeder Bewegung des Afrikanischen Tanzes innewohnen, sind Basis für das Wechselspiel von Energiefluss und ganzheitlichen Verbindungen im Körper. Im Rhythmus der Musik setzen sich im Körper eine Vielzahl von Vibrationen und Artikulationen frei, die diese Tanzform seit Jahrhunderten prägen und ihre Einzigartigkeit ausmachen.

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Tchekpo Dan Agbetou entwickelte einen Vermittlungsstil, der sich besser an die europäische Kultur anschließt, d. h. aufbauend auf einer traditionellen Basis bindet er Zeitgenössischen und Modernen Tanz in den Afrikanischen Tanz ein.

«Tanzen ist nicht nur eine Frage des Blutes oder der Kultur, es sind vielmehr die Rhythmen der Herzschläge, es ist die Unendlichkeit der Kunst und der Bewegung – die Herausforderung, Grenzen zu durchbrechen.  Der Afrikanische Tanz und der Moderne Tanz entspringen der Energie der Begierde, des Ausdrucks, der Seele.»

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Maulwerke – Experimente mit der Stimme

Mit Katarina Rasinski & Michael Hirsch, Mitglieder des Ensembles «Die Maulwerker». 1.-2.11.2010, 13:00 – 18:30 Uhr in der Tanzabteilung [KIT]

Der Workshop bietet die Möglichkeit, alle Klänge, die mit der eigenen Stimme hervorgebracht werden können, zu erforschen, mit ihnen zu experimentieren, zu spielen, sich damit kreativ auszudrücken. Er bietet Raum um mit den ganz eigenen Klängen, die meist sehr individuell und persönlich sind, Musik zu machen.

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Im Zentrum steht die Komposition «Maulwerke» von Dieter Schnebel, die spielerisch erarbeitet wird. Die Workshopleiter bieten Unterstützung im Finden der Klänge, zeigen besondere Stimmtechniken und erarbeiten mit den TeilnehmerInnen musikalische Strukturen aus dem gefundenen Klangmaterial.

Zum Abschluss zeigen sich die Gruppen gegenseitig ihre Kompositionen, Improvisationen, Stimmperformances.

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DIE MAULWERKER: Als Vokalisten und Performer, Komponisten und Regisseure arbeiten sie an Verbindungen von Stimme und Aktion, Musik und Sprache, an der Durchdringung von Musik und Raum, von Klang und Stille. Sie studierten alle bei dem Komponisten Dieter Schnebel an der UdK [HdK] Berlin Experimentelle Musik und Musiktheater und brachten seine wichtigsten musiktheatralen Werke zur Uraufführung. Darüber hinaus sind sie auch solistisch tätig, arbeiten mit zahlreichen anderen KomponistInnen zusammen und komponieren selbst. (http://www.maulwerker.de).

Katarina Rasinski wurde ausgebildet in Gesang und Schauspiel an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1979 Dozentin für Stimmbildung an der UdK Berlin. Eigene Kompositionen, musikalische Leitung von Theaterprojekten.

Michael Hirsch begann 1976 seine Arbeit als Komponist, ist immer wieder als Sprecher und Schauspieler tätig, gelegentlich auch als Regisseur. Seine Kompositionen wurden bei zahlreichen internationalen Festivals aufgeführt. 

Herzlicher Dank an das Institut für zeitgenössische Musik I z M, das diesen Workshop ermöglichte.

Masterclass

Mit Prof. Isabel Mundry und Jörg Weinöhl. 14.11.2010, 10:30-13:30 Uhr in der Tanzabteilung [KIT]

Die Komponistin Isabel Mundry stellt einige ausgewählte Werke vor und gibt darüber hinaus gemeinsam mit Jörg  Weinöhl, Tänzer beim Ballett am Rhein, einen Einblick in die kreative Arbeit an einem interdisziplinären Projekt:

Ich und Du – Über das Marionettentheater

Ein szenisches Konzert mit Tanz über die Erzählung von Heinrich von Kleist, welches im Mai 2011 in Zürich uraufgeführt wird.

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Prof. ISABEL MUNDRY: Studium von Komposition, Musik- und Kunstgeschichte sowie Philosophie in Berlin und Frankfurt (Main). Von 1992 bis 1994 lebte sie in Paris, zunächst als Stipendiatin an der Cité des Arts, anschließend nahm sie an einem einjährigen Informatik- und Kompositionskurs am IRCAM teil. Von 1994 bis 1996 lebte Isabel Mundry freischaffend in Wien. Nach Lehraufträgen an der Berliner Kirchenmusikschule und an der Hochschule der Künste in Berlin erhielt sie 1996 eine Professur für Musiktheorie und Komposition an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Seit 2003 ist sie Professorin für Komposition an der Hochschule Musik und Theater in Zürich. 2002/03 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Isabel Mundry war Dozentin u. a. bei den Darmstädter Ferienkursen (1989-2002) sowie dem Akiyoshidai-Festival (Japan 1997) und gab Meisterkurse an den Musikhochschulen Kopenhagen (2002) und Tiblissi (2007).

Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Boris-Blacher-Kompositionspreis, den Busoni-Kompositionspreis, den Kranichsteiner Musikpreis und den Siemens-Förderpreis. Ihr Musiktheater „Ein Atemzug – die Odyssee“ bekam 2006 den Kritikerpreis als Uraufführung des Jahres. Isabel Mundry war Composer in Residence beim Tong Yong Festival (Korea, 2001), Lucern Festival (2003) und dem Nationaltheater Mannheim (2004/05); in der Saison 2007/08 wird sie in gleicher Position bei der Staatskapelle Dresden sein. Ihre Werke sind bei Breitkopf & Härtel verlegt.

 

Jörg Weinöhl ausgebildet an der John Cranko Ballettschule war von 1993 bis 1996 unter Marcía Haydée Mitglied im Stuttgarter Ballett und tanzte in Werken von John Cranko, Maurice Béjart, George Balanchine, Jiři Kylián, William Forsythe, Nacho Duato und Uwe Scholz. Während der Arbeit an einem Pas de deux für eine Gala der Tanzstiftung Birgit Keil lernte Martin Schläpfer ihn kennen und bot ihm einen Vertrag beim Berner Ballett an. 1999 folgte er dem Ballettdirektor ins ballettmainz, wo er u. a. als Tod in Kurt Jooss’ „Grünem Tisch“ und in Choreographien von van Manen, Tudor, Lightfoot/León, Christe, Celis, Rocha und Egli tanzte. In Martin Schläpfers Balletten war Jörg Weinöhl in zahlreichen herausragenden Rollen zu erleben, sei es als zweifelnder und verzweifelnder Mensch in „Reformationssymphonie“, Beethoven in den „Diabelli-Variationen“, Radetzky in „Marsch, Walzer, Polka“ oder im Pas de deux mit Yuko Kato in „Pezzi und Tänze“. Die Kritikerumfragen 2006 und 2009 der Zeitschrift ballettanz nannten Jörg Weinöhl in der Kategorie „Tänzer des Jahres“. Mit dem von ihm auch selbst getanzten Solo-Abend „Das Wissen der Nacht“ kreierte er 2009 sein erstes abendfüllendes Tanzstück. An der Seite von Kirsty Ross wirkte er 2009 außerdem in dem vom ZDF produzierten Tanzfilm „I’m not alone“ von Nick Hobbs und Dieter Schneider mit. Regelmäßig unterrichtet er beim Sommerkurs Ballett-Intensiv in Bern. Daneben sind ihm auch Erfahrungen mit anderen Bewegungsformen wesentlich, wie z.B. die Arbeit mit Eliane Eicher im White Cloud Studio Bern. 

 

 

 

Movement as a Theatrical Act

Mit Robert Hayden. 22.-24.11.2010, täglich 14:00-18:00 Uhr in der Tanzabteilung [KIT]

This workshop will focus on movement, energy and presence as a 'theatrical act' rather than as a ‘method’ or 'technique'.

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To gain a deeper awareness of our ‘instrument’ we begin with using and combining simple vocal and movement exercises designed to unlock hidden habitual impulses that inhibit our natural process of creation.  Without interference to these habitual impulses, the process of creation can become more lucid, spontaneous, and magnetic.  As we attune to our own natural state and that of others, we can begin to explore harnessing our creative energy within a more compositional frame.

Within this frame we will use improvisation, contact, floor and partner-work, within the context of this ‘language’ each of us is developing. 

Concepts touched upon include: trust, risk, tension, limitation, vulnerability, instinct, and physical extremes.  Through discovering various ways of listening to one’s body and that of others, we can begin to understand what it means to let go of control in a safe and efficient way.

This workshop is open to all students, performers and pedagogues of all levels. We will sometimes be working in shoes, so prepare to bring some sneakers (please no dance shoes!)

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ROBERT HAYDEN: Born in the U.S., Robert Hayden was a nationally competitive gymnast for 13 years. He began studies in theatre and dance at the University of New Mexico in 1991. Upon moving to Brussels in 2002 he was for 7 years a member of Ultima Vez, co-creating and touring in the creations Blush, Sonic Boom, PUUR and Spiegel and the dance films Blush and Here After.  Since then Robert has developed his own work bringing together almost 20 years of performance, choreographic and theoretical research into theatre, sound/music, voice and movement work.  He regularly teaches workshops internationally and is based in Brussels.

Körper Kostüm Maske

Mit Berit Mohr. 23. + 26.-28.11.2010 

In diesem spartenübergreifend angebotenen Workshop, wird das Thema KörperPräsenz & Bühne aus einer anderen perspektive angegangen.

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Einführung: Dienstag, 23.11. 18-21 Uhr
Block 1: Freitag, 26.11.  14-18 Uhr
Block 2: Samstag, 27.11.  11-14 Uhr
Block 3: Samstag, 27.11. 15-17:30 Uhr
Block 4: Sonntag 28.11. 11-14 Uhr

Wo liegt die Grenze zwischen Kostüm und Körper? Wo liegt die Grenze zwischen Kostüm und Mode? Aus der Theaterpraxis wird die Funktion von Kostümen in den Bereichen Tanz, Oper, Schauspiel und Performance betrachtet und der Zusammenhang zwischen Kostüm und dem "Zeitgeist" in Form von Körperbildern untersucht. Dieser Workshop ist eine gute Ergänzung zu den Blockseminaren, die Im Rahmen von TANZ DER KÜNSTE während des Wintersemesters abgeboten werden.

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Zu Berit Mohr:

Die Grundlagen zur Kostümherstellung habe ich in Arnheim, Niederlande, an einer Modefachschule erlernt. Meine langjährige künstlerische Arbeit für die Bereiche Tanz, Performance, Theater und Oper konnte ich ergänzen durch das Studium der Theater-wissenschaft, Ethnologie und Anthropologie an der Universität Mainz - immer auch mit dem Blick auf den menschlichen Körper und seine Ausdrucksformen. Aus einer Doppelperspektive sowohl als Kostümbildnerin wie auch als Theaterwissen-schaftlerin geht mein Interesse weit über den klassischen Bereich „Kostüm“ hinaus. Meine Arbeit ist geprägt von der Wechselbeziehung aus künstlerischen und praktischen (Bühnen-) Prozessen mit theoretischen Hintergründen – im Sinne von gegenseitiger Bereicherung, Auseinandersetzung und Reflexion.

In der o.g. Auflistung, die je nach Kontext erweitert und verändert werden kann, unterscheide ich nicht immer eindeutig zwischen Körper und Kostüm. Dies ist beabsichtigt, da ich zur Auffassung neige, dass die Grenze zwischen Körper und seiner Umgebung fließend ist; Kostüme sind damit nur ein Teil innerhalb der Inszenierungen von Körpern.

Wichtig erscheint mir das Bewusstsein und die Reflexion über die verschiedenen  Körperbilder und die damit verbundenen Vorstellungen von Mensch und Gesellschaft; und zwar nicht nur in der Analyse von bereits existierenden Bildern, sondern auch beim Produzieren von eigenen, neuen Bildern. Durch die praktische Kostümarbeit möchte ich neben der kognitiven Schulung ein Experimentierfeld öffnen, welches die Schärfung der eigenen Körperwahrnehmung wie  auch das Verständnis für Bühnenprozesse verstär

 

 

Anti-Nervositäts-Training (ANT)

Mit Thomas Lange. 26.- 28.11.2010, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [MSBL]

Das ANT der Resonanzlehre ist ein praktisch orientiertes Auftritts- und Bühnentraining. Alle Arten von Auftrittsängsten gehen mit signifikanten körperlichen Symptomen wie z.B. Herzklopfen, kalten Händen, Engegefühl im Körper etc. einher.

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Im ANT wird gelehrt, wie man eine körperliche Selbstorganisation entwickelt, die diese körperlichen Symptome gar nicht erst entstehen lässt. Da der Angst so das körperliche Äquivalent entzogen wird, läuft sie selber ins Leere und verschwindet. Wichtige Kriterien dabei sind Bodenkontakt, multidimensional offene Balance, Eigengewichtgefühl, freier Atemfluss sowie ein wahrnehmungsorientiertes Verhalten. Im Workshop ANT gibt es im Wechsel Körper- und Wahrnehmungsübungen, das Training von Auftrittssituationen einzelner Spieler, sowie Gespräche zu mentalen Fragen, welche Auftrittshemmungen betreffen. Außerdem soll beleuchtet werden, ob die grundsätzliche Art des Übens von Musiker überhaupt dazu geeignet ist, dass sie mühelos und leicht öffentlich auftreten können.

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen.

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KÖRPERWAHRNEHMUNG für Musiker und Sänger auf der Basis von Body - Mind Centering®

Mit Heilke Bruns 18. - 20. Februar 2011, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [MSBL] Fr. in der Tanzabteilung, Sa. und So. im Opernstudio

Singen und das Spielen eines Instrumentes sind auf das Engste mit dem eigenen Körper verbunden. Eine gute Haltung und eine organische Bewegung wirken sich unmittelbar auf die Tonerzeugung und den musikalischen Ausdruck aus.

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Mit Hilfe von anatomischen Bildern, mit Berührung und Bewegung werden wir die Knochenstruktur des eigenen Körpers und die Atmung sehr detailliert erforschen und erleben. Das feine Spüren des Körpers und eine frei fließende Atmung lassen den Einzelnen tiefer eintauchen in sein künstlerischesTun. Mit Leichtigkeit und fast wie von selbst entwickelt sich Präsenz auf der Bühne. Die eigenen Erfahrungen lassen sich direkt auf das Arbeiten mit Schülern übertragen. Kursinhalt:

  • Die eigene Knochen- und Gelenkstruktur wahrnehmen
  • das Zusammenspiel von Lungen, Zwerchfell und zellulärer Atmung erfahren und über eine lebendige Atmung in einen musikalischen Fluss kommen
  • mit einfachen musikalischen Strukturen improvisieren

Eine gesunde Haltung, ohne Schmerzen und Verspannungen spielen können, mehr Ausdruck und Präsenz auf der Bühne und die Erfahrungen von Flow sind das Ziel dieses Seminars.

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken und eigenes Instrument mitbringen 

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Theaterarbeit nach Jacques Lecoq

Mit Andrea Kilian. 18.-20.02.2011, Fr. 17-20 Uhr, Sa. 11-17 Uhr, So. 10:30-15 Uhr in der Schauspielabteilung [KIT]

Der Körper in Bewegung - auf dem Weg zum physischen Theater. Der Workshop bietet eine Einführung in die Theaterarbeit nach Jacques Lecoq.

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Diese physische Schauspielmethode erweitert die körperliche Phantasie und das persönliche Bewegungsrepertoire der Teilnehmer/innen und vermittelt ein Handwerk, das den Körper als Instrument für das szenische Spiel erfahrbar macht. Der Körper wird trainiert, damit die Emotion, die Sprache, der Gesang in ihm Ausdruck finden kann. Der Kurs gibt Einblick in wesentliche Grundlagen des physischen Spiels und zeigt eine Bandbreite an spielerischen Mitteln auf. Intensives Bewegungstraining, mit bewegungsanalytischen Elementen und mimodynamischen Übungen verhilft zu bewusstem Umgang mit dem Körper.

Dabei werden körperliche Durchlässigkeit, Beweglichkeit, Empfänglichkeit, Präsenz  und Wachsamkeit thematisiert und trainiert. In Improvisationen entdecken die Teilnehmer/innen die Vielfalt der körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten und Wege, wie sie Figuren und Szenen physisch gestalten können.

 

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OIGONG YANGSHENG für Musiker

Mit Catharina Yung 8.- 10.4.2011, Fr. 17-20 in B 203, Sa. 11-17 und So. 10:30-15 im Opernstudio [MBSL]

Die Übungen von Oigong Yangsheng nach dem Lehrsystem von Prof. Jiao Guorui (1923-1997), umfassen Körperhaltung, geistige Übung der Konzentration und Imagination, Bewegung und Atemtechniken.

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  • Qi Lebenskraft, Energie, Luft, Atem, Dampf
  • Gong Beharrliche Arbeit, Fähigkeit, Übung
  • Yang Pflegen, Kultivieren
  • Sheng Leben

Das traditionelle chinesische philosophische Denken von der Ganzheitlichkeit des Yin und Yang bildet die Grundlage der Oigong-Übungen. Sie können als Unterstützung und Ausgleich im Alltag der Musizierenden dienen, Haltungsprobleme und Verspannungen lösen und ggf. Schmerzen lindern. Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und künstlerisches Potential werden durch die Harmonisierung von Körper und Geist verbessert. Dieses Seminar bietet Anregungen für das eigene Üben, Musizieren und Unterrichten. Kursinhalt:

  • Spannung und Entspannung, Sammlung und Entfaltung
  • Körperhaltung und deren Einfluss auf den musikalischen Ausdruck
  • Kraftentfaltung u. Ökonomie der Spiel bewegungen
  • Atmung und Zentrierung
  • Körper- und Bühnenpräsenz

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen.

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Doron Methode

Mit Katja Wyder 15.-17.04.2011 Fr. 17-20 in B 203, Sa. 10-17 und So. 10.30-15 im Opernstudio [MSBL]

Körpererfahrung und Bewegungsbilder für musizierende, singende, tanzende und spielende Künstler.

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In diesem Seminar werden wir mit einfachen Bewegungen und Bewegungsbildern den Körper entspannen und aufbauen. So erfahren wir, dass Haltung ein dynamischer Prozess ist und die Atmung zu organischem Fließen befreit wird. Das Auf- und Durchatmen lässt uns wacher und lebendiger werden, balanciert den Muskeltonus, den Stoffwechsel, die Hirnfunktionen und unsere „Stimmung“ hin zu einer guten Disposition, zum „spielenden Gelingen“. Anatomische und physiologische Zusammenhänge erleben wir durch Übungen im Liegen, Sitzen und Stehen in der Gruppe.
In offen zugänglicher Einzelarbeit werden wir individuelle Lösungen zu Themen wie Schmerzen, Verspannungen, Stress und Lampenfieber finden. Die Freude am „Durchklingen“ (per-sonare) der Bewegung führt zu persönlichem, freien Ausdruck.

Bitte Bewegungskleidung und warme Socken mitbringen.

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KATJA WYDER studierte Bewegungs- und Tanzpädagogik an der Folkwanghochschule Essen und an der Deutschen Sporthochschule Köln. Von 1989 – 2003 wurde sie in Körperbildung für Sänger und Instrumentalisten bei Burga Schwarzbach, Wien ausgebildet. Daraus entwickelte sie die DORON-Methode, verbunden u. a. mit den Ansätzen der Bewegungsbildung nach Dore Jacobs und der Eutonie nach Gerda Alexander. Sie unterrichtet die DORON- Methode in ihrer eigenen Schule im Spannungsfeld: „Kunst – Bildung – Gesundheit“ in Bern/Schweiz in Gruppen und Einzelarbeit. Seit 1993 arbeitet sie als Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater Bern mit Sängern und Instrumentalisten und unterrichtet an zahlreichen Seminaren und Meisterkursen.

AUFTRETEN IM FLOW

Mit Andreas Burzik 24.- 26.6.2011, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 in B 203 [MBSL]

Nervosität vor einem Auftritt ist normal, Aufführungsangst dagegen hinderlich und manchmal sogar fatal.

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Der Workshop vermittelt unterstützende und stärkende Techniken aus Sportpsychologie, Körperpsychotherapie, Selbstsicherheits- und Mentaltraining, die dabei helfen, mit einem störenden "Zuviel" an Aufregung umzugehen und in Konzert oder Aufführung eine optimale innere Verfassung zu erreichen, den Zustand des Flow.

Flow ist der psychologische Fachbegriff für das vollkommene Aufgehen im dargebotenen Werk. Im Flow treten bewusste Kontrollfunktionen des Gehirns in den Hintergrund, "es" spielt, tanzt, spricht, handelt. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Unterscheidung von implizitem und explizitem Wissen, also von "Sprach"- und "Körperwissen". Es werdenTechniken vermittelt, die den Erwerb von implizitem Wissen in der Phase der Vorbereitung und das bewusste Eintauchen in diesen Zustand vor einem Auftritt fördern. Eine Auswahl der Themen:

  • Die Kluft zwischen Üben und Aufführen überbrücken
  • Adrenalin-Management
  • Ein persönliches Ziel definieren
  • Einen sicheren Raum kreieren
  • Selbstvertrauen aufbauen
  • Mentale Vorbereitung

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen

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ALEXANDERTECHNIK: ATEM UND STIMME

Mit Nadia Kevan und Ron Murdock10.12.2010, 13:00-18:30 (für Bewegungserfahrene) u. 15. - 16.7.2011, Fr. 17-20, Sa 11-17 (für Musiker und Sänger)

Atem und Atmen gehören zu den zentralen Aspekten in der Ausbildung von Sängern, Instrumentalisten, Schauspielern und Tänzern.

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Dieses Thema ist oft umstritten, verwirrend und verursacht bei Musikern und darstellenden Künstlern Verspannungen und Unsicherheit, ist doch das menschliche Atmen ein äußerst natürlicher und leichter Prozess, sofern er nicht gestört wird. Bühnenkünstler, die von dem tiefen Wunsch erfüllt sind Gefühl und Schönheit zu kommunizieren, müssen bei sich selbst die natürliche Funktion des Atmens wieder entdecken und zulassen. So wird erfahrbar, dass der Atem Prozess eine spontane Reaktion auf die Emotionen sind, die zum Ausdruck gebracht werden. Dieser Workshop hilft den Teilnehmern, den psychophysischen Prozess des Atmens, der Stimme und des Ausdrucks mit der Unterstützung der F. M. Alexander Technik bei sich zu erforschen. Wir freuen uns auf Euch! Auf Euer Interesse, Eure Sehnsüchte und Eure Fragen!

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen.

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Human Resources auf der Basis von Body - Mind Centering®

Mit Ka Rustler 04. - 06. November 2011, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [KIT]  in der Tanzabteilung

Human Resources beginnen bei dem forschenden Künstler und dessen Medium, seinem eigenen Körper und seiner individuell schöpferischen Gestaltungsqualität. Dafür werden wir die in jedem Menschen innen wohnenden Ressourcen nutzen: die eigenen Körpersysteme.

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Muskeln und Knochen als systemische Kraft und deren Zusammenspiel sind im westlichen Körperverständnis integriert. Doch wie ändert sich die Bewegung wenn auch die Organe, Flüssigkeiten, endokrine Drüsen oder das Nervensystem als Inspirationsquelle für den intendierten Ausdruck genutzt werden? Inspiriert durch Methoden des Body-Mind Centering ® mit seinen verschiedenen Körpersystemen hinterfragt der Künstler sein eigenes Körperverständnis und Wertesystem. 

Wie definiert und beeinflusst dieses bisherige Wissen die eigene Physis? Verändert sich das sinnliche Erfahren, die kognitive Reflexion, die Verortung in Raum und Zeit des bisherigen Wahrnehmens und Erlebens? In jedem dieser Systeme verändert sich die physische Qualität und der mind. Was mind im Sinne von Geist, Gedanken und Bewusstsein ist, und wie wir Wahrnehmen, ist eine Frage die an diesem Wochenende improvisatorisch, sinnlich und kognitiv erforscht wird.

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ALEXANDERTECHNIK und die Kunst der Improvisation

Mit Nadia Kevan und Ron Murdock   02. - 03.12.2011, Fr. 17-20, Sa 10-16 [MSBL]

Die Kunst zu improvisieren braucht Selbstvertrauen, Freiheit und Spielfreude. Wenn ein Musiker zu viel "denkt", unterbindet er seine eigene Fähigkeit dem Fluss körperlicher, musikalischer Impulse zu folgen.

mehr zur Alexandertechnik erfahren... (Kopie 1)

Er muss ohne Druck und Verspannung sehr gegenwärtig sein gleichzeitig viel wahrnehmen und auf seine subjektive Erfahrung kreativ reagieren können;  sich nicht stören, sondern von Moment zu Moment inspirieren lassen.  Diese Art von Präsenz, entspannte Wachsamkeit und spielerische Freiheit kann entstehen, wenn wir uns bewusst vorbereiten und auf unsere innere Kreativität vertrauen. Die Alexander Technik und der bewusste Umgang mit Zeit, Raum, Körper, Atem, Stimme, Denken und Gefühl, hilft einem Musiker seine Ängste zu beruhigen, seine psycho-physiche Koordination zu entdecken,  seinen Mut und seine Kraft zu stärken.

Diese Methode, die wir mit Begeisterung unterrichten, zeigt wie natürlich der Zugang zu Atem, Stimme und Bewegung sein kann.

Wir freuen uns auf Euch, auf Eurer Interesse und Eure Fragen.

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen.

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Physical Cinema - das bewegte Bild vom Körper

Mit Lutz Gregor 09. - 11. Dezember 2011, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [KIT]  in der Tanzabteilung

Die Arbeit von Choreographen, Architekten und Regisseuren hat einen gemeinsamen Kern: die Organisation von Körpern im Raum.

 

 

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Ziel dieses Workshops ist es Gespür und intellektuelle Klarheit über den Raum zu gewinnen in dem wir uns bewegen (Bühnenraum, Bildraum, Innenraum) und unsere Selbstwahrnehmung zu verfeinern. Wir setzen uns mit dem Bild unserer Körper auseinander und untersuchen verschiedene Darstellungsweisen von bewegten Körpern in der Malerei und visuellen Kunst, um kleine 'KörperFilme' zu erstellen, in denen wir uns selber und die anderen 'ins Bild' setzen. 

www.lutz-gregor.com


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Spiraldynamik® – intelligent movement

Mit Dr. Liane Simmel 13. - 15. Januar 2012, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [MSBL]  in der Tanzabteilung

Einseitige Haltung beim Musizieren oder erzwungene Technikperfektion im Tanz sind Ursache für zahlreiche Überlastungen, Fehlhaltungen und Schmerzen bei Musikern und Tänzern. Hier gibt die Spiraldynamik® ein einfaches Werkzeug an die Hand, um das eigene „ungünstige“ Bewegungsmuster aufzudecken, zu analysieren und durch ein neues, intelligenteres Bewegungskonzept zu ersetzen. 

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Anatomie und Biomechanik des menschlichen Körpers nutzen die Schraubenspirale als Grundprinzip. Die Anordnung der Kreuzbänder, der Band-Schrauben-Mechanismus der Hüftgelenkskapsel und die dreidimensionale Verschraubung der Beinachse sind Beispiele für das Bau- und Funktionsprinzip der spiraligen Verschraubung. Die Spiraldynamik leitet daraus für jeden Körperbereich entsprechende Bewegungsvorgaben ab, mit denen durch gezielte Bewegungsschulung eingeschliffene Grundmuster verändert werden können. So wird der Körper gleichsam neu „geformt“. Dabei geht es nicht um das Erlernen eines neuen Übungsprogramms, sondern um die Analyse, Wahrnehmung und Schulung der eigenen Bewegungsqualität und schließlich die Integration eines veränderten Bewegungsmusters sowohl in das regelmäßige Üben/ Training als auch in die alltägliche Bewegung

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ÜBEN IM FLOW

Mit Andreas Burzik 18.- 20. Januar 2012,  !!Achtung: Geänderte Kurszeiten!! Mi. 14-18 in A 205, Do. 14-18 in B 203, Fr. 10-14 in B 203  [MBSL]

Jeder Musiker kennt diese schönen Momente: Man taucht vollkommen ein in das, was man tut, nichts lenkt mehr ab, alles gelingt fließend und ohne Anstrengung, wir spüren: „Es“ spielt! Üben im Flow ist eine für alle Instrumente und Gesang geeignete Übemethode, die hohe Konzentration mit Spiel- und Experimentierfreude verbindet.

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Sie bringt Leichtigkeit, Spaß und Kreativität in die Erarbeitung schwieriger Stücke oder Passagen. Üben und Musizieren sind nicht länger getrennt, sondern verschmelzen in einer spannenden, von den Sinnen geleiteten Entdeckungsreise, die das Geübte tief im Körper verankert. Was im Flow erarbeitet wird, wird zum inneren Besitz und kann im Konzert dann leicht wiederholt werden.

Wichtige Aspekte der Methode sind

·      ein besonderer Kontakt zum Instrument

·      die Entwicklung eines speziellen Klangsinns

·      das Gefühl der Anstrengungslosigkeit im Körper

·      der spielerische Umgang mit dem Studienmaterial

Die Teilnehmer sollten ihr Instrument und die Noten von ein oder zwei Stücken mitbringen, an denen sie arbeiten möchten. Es reicht jeweils eine kurze Passage von 2-3 Zeilen. Da es nicht ums Vorspielen geht, ist eine besondere Vorbereitung dieser Stellen nicht notwendig! Mehr Informationen unter www.flowskills.com.

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‘Crossing the Stage’ and other scores

Mit Matteo Fargion 20.- 22. Januar 2012, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15

A three-day composition workshop focusing on what happens when ideas and techniques, which come primarily from music, are translated into movement.

 

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The sessions will consist of short task-based exercises, often using extreme reduction of possibilities to stimulate the imagination. Questions about how to find material, how to keep something going, what makes a strong or a weak change and other compositional ‘problems’ will be discussed. The workshop would suit performers and makers in any field. 

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Der innere Weg (der Kampfkünste)

Mit Klaus Gratza 10. – 12.02.2012, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [MSBL]

Kampfsport (der äußere Weg)
Effektive Technik, Schnelligkeit, Gewinnen

Kampfkunst (der innere Weg)
Einheit von Körper, Geist und Seele. Schönheit der Bewegung. Das Eine fließt in das Andere über.

 

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Die Kampfkünste sind ein uralter Weg Körper, Geist und Seele in ihrer Ursprünglichkeit und Klarheit zu begegnen. Und das Zusammenspiel der Drei zu ermöglichen. Das Seminar bringt die Grundprinzipien der Kampfkünste nahe. Meditation in der Bewegung (T’ai Chi Ch’uan) und Bewegung in der Meditation. Der „Kampf“ wird hier ein Übungsfeld um sich selbst, dem Gegenüber, der Situation zu begegnen. Kein Wort, keine Diskussion, keine Argumente, nur das was jetzt gerade ist. Nur Bewegung die ineinander fließt, harmonisch, im Einklang. Solange, bis sich der „Kampf“ auflöst und es keine zwei Kämpfer mehr gibt, sondern nur noch eine Begegnung, ein Kennen lernen. Dinge wie Stock und Schwert werden benutzt um diese Kunst zu vervollkommnen. 
Wenn die Bewegungen im Einklang sind, dann kehrt Ruhe und Stille ein. Egal ob im Kampf, Tanz oder Alltag.

Spür die Energie
Sei wie das Wasser, sagt Bruce Lee. 

(Songtext/Bruce Lee/I.Pohlmann)

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suxulf: Improvisation & event scores

Mit Claas Willeke und Dieter Heitkamp 02.- 04. April 2012, Mo, Di, Mi 14:00-18:00 in der Tanzabteilung

The first examples of what were to become Fluxus event scores date back to John Cage’s famous class at The New School, where artists such as George Brecht, Al Hansen, Allan Kaprow, and Alison Knowles began to create art works and performances in musical form. One of these forms was the event. Events tend to be scored in brief verbal notations. These notes are known as event scores. In a general sense they are proposals, propositions, or instructions.      the FluxusPerformanceWorkbook 2002

 

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Improvisation spielt in der künstlerischen und pädagogischen Arbeit von Claas Willeke und Dieter Heitkamp eine wichtige Rolle. Sie kommen aus verschiedenen Kunstrichtungen – von der Musik und vom Tanz. Zwei spartenübergreifend Denkende und interdisziplinär Handelnde; Grenzüberschreiter, die noch weitere Gemeinsamkeiten haben. Beide unterrichten an Hochschulen für Musik und Darstellende Kunst (Frankfurt a.M. und Saarbrücken) und befassen sich u.a. mit der Entwicklung von Vermittlungskonzepten für Improvisation. Beweggrund genug sich zu treffen und gemeinsam ein Vermittlungskonzept Improvisation vermitteln zu erproben. Im Oktober 2010 gaben sie bei der „StadtKlangNetz Konferenz“ in Köln ein Seminar, das zwischen Workshop, Gespräch, Lecture und Performance angesiedelt war. Im Workshop werden sie verschiedene Ansätze vorstellen, wobei ein Schwerpunkt auf „scores“ liegt, insbesondere Fluxus scores. 

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Resonanzlehre Improvisation

Mit Thomas Lange. 20.- 22.04.2012, Fr. 17-20, Sa. 11-17, So. 10:30-15 [MSBL]

Eine Komposition zu spielen bedeutet im Muskel- bzw. Bewegungsdiktat des jeweiligen Komponisten zu spielen. Improvisieren bedeutet in meinem eigenen Muskel- bzw. Bewegungsdiktat musikalisch zu agieren.

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Wie musikalisches Improvisieren die Aufführung von notierter Musik befreien kann, ist ein Hauptthema dieses Workshops. Dabei wird vor allem Wert auf eine organische Selbstorganisation mit dem Instrument oder der Stimme gelegt. Alle störenden und hemmenden Faktoren in der musikalischen Bewegung  dürfen verschwinden, um unmittelbaren und spontanen musikalischen Ausdruck zu ermöglichen. Die ersten zwei Drittel des Workshops widmen sich der Improvisation, das letzte Drittel dem Transfer in die notierte Musik. Grundlagen der Resonanzlehre wie regenerativer Gebrauch des Körpers, multidimensional offene Balance, freies Aufschwingen des Körpers, Schallwellen gerechte Bewegung, Raumrundumwahrnehmung und resonanzreicher Klang werden mittels Wahrnehmungs- und Körperübungen den gesamten Workshop begleiten.

Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen.

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