
Qigong bedeutet Üben, Pflegen und Kultivieren des Chi (der Lebensenergie). Ursprüngliche Begriffe dafür waren Tao Yin oder Tao Yoga. Durch gezielte Bewegungsübungen, Atmungslenkung und geistige Vorstellungsbilder werden Körper, Geist und Seele harmonisiert und ganzheitliche Gesundheit gefördert. Ebenso werden durch taoistische Atemübungen Blockaden aufgelöst. Übungen der Meditation finden im Sitzen, Stehen und Gehen statt.
Qigong dient der Spannungsregulation, der energetischen Verfassung, der dynamischen Aufrichtung, der Beweglichmachung der Gelenke, der Elastizität der Muskelketten und fördert eine gute körperliche und geistige Disposition für die künstlerische Ausbildung.
Meditation dient der Sammlung, der Achtsamkeit und Zentrierung. Und aus der Gelöstheit und Ruhe entsteht neue Kraft und Kreativität! Aufgrund des vielseitigen Angebots lernen Studierende unterschiedliche Übungen und Bewegungsformen kennen und erweitern nicht nur ihr Bewegungsrepertoire, sondern auch ihr Wissen und Können um die Anwendung von Qigong und Meditation.
Sie können sich jene Übungen und Methoden auswählen und regelmäßig anwenden, die sie im Übe-Alltag und in der Vorbereitung auf Prüfungen und Bühnenauftritte als stimmig und unterstützend erleben.
…ist Professorin für Bewegungstechnik an der HfMDK Frankfurt seit 1990; Lehrerin für Tai Chi und Qigong (Lee-Stil), Tanztherapeutin DGT, Integrative Bewegungstherapeutin FPI, Weiterbildungsberechtigte Lehrtherapeutin BTD, Heilpraktikerin (Psychotherapie); Autorin der Bücher: „Tanz und Imagination. Zur Verwirklichung des Selbst im künstlerischen und pädagogisch –therapeutischen Prozess“. Paderborn 1992, „tanz: vision und wirklichkeit. Choreographinnen im zeitgenössischen Tanz“. Kassel 2004 (zusammen mit G. Ehrlenbruch), „Bewegte Imagination in Tanz und Tanztherapie“. Neukirchen-Vluyn 2008 (zusammen mit Gabriele Frick-Baer)