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HANDAPPARAT Körper & Bewegung > Musikspezifische Bewegungslehre

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MSBL__Musikspezifische Bewegungslehre


Im ersten Block des Handapparates liefert Prof. Dieter Heitkamp in KÖRPERBILDUNG – eine Bildungsbeschreibung zunächst seine Sicht auf das Thema „Körper und Körperwissen“ und dokumentiert in einem Rückblick die Aktivitäten, die im Bereich MSBL an der HfMDK Frankfurt seit dem Jahr 2003 entwickelt wurden und zur Ausrichtung des Symposiums THE ARTISTʼS BODY führten. Prof. Dr. Martina Peter-Bolaender beschreibt die Inhaltsbereiche, die unter dem Begriff Musikspezifische Bewegungslehre an der HfMDK gefasst werden und stellt anschließend die Curriculare Verankerung von Körperbildung im BA Gesang dar. In ihrem Text Tai Chi und Qigong in der künstlerischen Ausbildung stellt Prof. Dr. Martina Peter-Bolaender wichtige Inhalte und Ziele ihres Unterrichtskonzeptes vor und referiert die aktuelle wissenschaftliche Diskussion über Tai Chi und Qigong in den Bereichen Gesundheit, Persönlichkeitsbildung und Stressmanagement. Aus der Dokumentation der Flyer der Workshopreihen MSBL/KIT seit 2004 ist das breite Spektrum von Ansätzen, Methoden und die Fragestellungen mit denen sich die Dozenten bisher befasst haben, abzulesen. Die Bedeutung des Körpers in der Musikerausbildung und im Musikberuf von Elke Dommisch bildete eine der Grundlagen in den zu MSBL geführten Diskussionen an der HfMDK. Im Text Prävention und Behandlung von Überlastungssyndromen bei Musikern geben Dr. Wolfgang Steinmüller, Prof. Dr. Claudia Spahn und Dr. phil. Robert Gfeller einen fundierten Überblick über verschiedene Methoden und Ansätze der Körperwahrnehmung. Einen ganz spezifischen Ansatz vertritt Ron Murdock. In Born to Sing beschreibt er wie er die F.M. Alexander Technik anwendet und nutzt. In der Diplomarbeit Üben: Vielfältige Lernwege im Spannungsfeld der unterschiedlichen Methoden und wissenschaftlichen Disziplinen von Stephan Berg werden vier verschiedene Methoden des Übens miteinander verglichen, darunter die Ansätze von Thomas Lange und Volker Biesenbender. Ein Blick über den Zaun wurde im Panel 3 geworfen, in dem Vertreter von fünf Hochschulen berichteten, was an anderen Institutionen passiert, wie andernorts Forschung, Kunst und Lehre verbunden werden und welche Strukturen dafür entwickelt wurden. Fünf Hochschulen haben uns freundlicherweise Materialien zur curricularen Verankerung von Körper, Körperwahrnehmung und Bewegung in ihren Institutionen zur Verfügung gestellt. Die Curricula zu Körper & Körperwahrnehmung, 5 Beispiele geben gute Anregungen und liefern grundlegende Informationen für die Arbeit in diesem Bereich.