
…ist Schulmusikerin und Diplom-Yogalehrerin. Sie absolvierte ihr Studium an der HfMDK Frankfurt und schloss dieses 1995 dort ab. Ihr Diplom als Yogalehrerin erhielt sie 2005 bei Nele Schuy (Frankfurt). Neben der freiberuflichen Tätigkeit als Yogalehrerin unterrichtet sie seit 2008 Yoga für Musiker an der HfMDK Frankfurt.
In ihrer Ausbildung lernt sie eine Tiefe des Yoga kennen, die den eigenen Körper immer besser spürbar und erfahrbar macht. Diese Wirkung integriert sie in ihre eigene Musikpraxis. Auf diesen Erfahrungen aufbauend, arbeitet sie an der Weiterentwicklung eines Yogastils, der die Musiker darin unterstützt flexibel auf die Herausforderungen des Berufsfeldes zu reagieren, der die Präsenz steigert, hilft zu focussieren und den Musikern einen veränderten Umgang mit dem Übe- und Konzertalltag ermöglicht.
Wie in den vergangenen Semestern, wird zusätzlich Montags von 10:00 – 11:15 der Kurs «Yoga für Fortgeschrittene» als Selbstzahlerkurs angeboten. Hier werden wir intensiver an musiker- /instrumentenspezifischen Körperbereichen arbeiten, sowie die Konzentration für Übe- und Auftrittssituationen vertiefen.

Volker Biesenbender studierte u. a. an der Yehudi Menuhin School und in Tel Aviv. Nach dem Studium historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basel setzte er sich intensiv mit den musikalischen Traditionen anderer Kulturen und mit der Improvisation auseinander. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Konzertmusiker unternahm er Tourneen mit afrikanischen, indischen und arabischen Künstlern und trat mit Musikern wie Yehudi Menuhin, Stéphane Grappelli, Nigel Kennedy, Jordi Savall, dem Zigeunerprimas Titi Winterstein dem indischen Geiger Subramanian, dem Jazzmusiker George Gruntz und dem türkischen Perkussionisten Burhan Öcal auf. 1992 gewann er den ersten Preis für Improvisation im 'Concours Yehudi Menuhin' in Paris. Mehrere Komponisten schrieben für ihn Werke für improvisierende Violine. 2006 führte er das für ihn komponierte Konzert für improvisierende Violine und Orchester von Jacques Loussier im Menuhin-Festival Gstaad auf. Biesenbender ist u.a. Dozent für Improvisation an der Musikhochschule Zürich und hat zahlreiche Workshops und Meisterkurse geleitet. Er schrieb zwei Bücher und zahlreiche Essays, in denen er für einen konsequent improvisierenden Umgang mit jeder Art von Musik plädiert. 2006 wurde ein israelischer Dokumentarfilm über ihn gedreht, der auch in mehreren deutschen Kinos lief.

Heilke Bruns, Diplom-Rhythmiklehrerin, 1990 – 1994 Zusatzausbildung in Body – Mind Centering® (USA). Sie unterrichtet Body – Mind Centering®, Körperwahrnehmung für Musiker und Klavierimprovisation am Hamburger Konservatorium, der Jugendmusikschule und innerhalb der Landesmusikakademie Hamburg. Ihr besonderer Arbeitsschwerpunkt liegt in der Verbindung von Körperwahrnehmung und Musikalität. Body – Mind Centering® ist für sie eine faszinierende Methode, um den eigenen Körper in seiner Vielschichtigkeit zu erleben und ihn als Unterstützung und Inspiration für jegliches künstlerische Tun zu nutzen. (http://www.body-mind-centering.de)

Andreas Burzik ist Diplompsychologe, ausgebildeter Geiger, Trainer und Coach. Neben seiner Vortrags-, Seminar- und Unterrichtstätigkeit arbeitet er als Psychotherapeut in eigener Praxis mit den Schwerpunkten psychologische Beratung von Musikern, Coaching, Auftrittstraining und Körperpsychotherapie. Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften, Vorträge, Seminare und Workshops zu den Themen Üben im Flow, Unterrichten im Flow und Konzertieren im Flow in den USA, Europa, Russland, Australien und Neuseeland. Seit 2007 Mentalcoach der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, München. (http://www.flowskills.com)

Bruno Caverna has a vast background of capoeira, contemporary dance, acrobatics, Contact Improvisation and Qi Gong. Over the last 15 years, Caverna has been extensively researching ways of assimilating and integrating elements of these various forms into a more expansive somatic understanding. Caverna has always invigorated the passion of his profession with an inevitable humane impulse to interact with people of all kinds. This drive has propelled him into numerous eclectic projects. He has been invited to share his particular approach to dance among the major schools, festivals and dance companies.

Laurent Chétouane. Regisseur und Choreograf, (geb. 1973 in Soyaux/Frankreich) absolvierte nach einem Ingenieurstudium ein Studium der Theaterwissenschaft an der Sorbonne und der Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2000 zahlreiche Inszenierungen an großen Bühnen u. a. in Hamburg, München, Weimar, Köln, Athen, Oslo. Daneben seit 2006 tänzerische Projekte mit internationalen Gastspielen. Eine neue Tanzproduktion ist für 2011 in Planung. 2008 Wild Card der RUHR.2010 und Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für hervorragende junge Künstler. Gastprofessuren in Gießen, Gastdozenturen in Frankfurt/M., Hamburg, Leipzig, Bochum.

Der Tänzer, Choreograf und Dozent Tchekpo Dan Agbetou erlernte in seinem Heimatland Benin/Westafrika den traditionellen Tanz. Er kam als Jugendlicher nach Frankreich und studierte Modern und Jazz in Paris und New York u. a. am Alvin Ailey Dance Theater und Steps on Broadway. Er entwickelte seinen sehr eigenen Stil in Modern Jazz und Zeitgenössischen Afrikanischen Tanz, den er an verschiedenen Akademien, in internationalen Workshops und Festivals unterrichtet. 1991 gründete er in Frankreich die Tchekpo Dance Company. 1995 eröffnet er in Bielefeld das Zentrum für Tanz + Kreativität DAN’S ART um die Arbeit mit seiner Company fortzusetzen. Seine Produktionen werden erfolgreich in Europa, Asien, Afrika und den USA gezeigt.

Scott deLahunta has worked as writer, researcher and organiser on a range of international projects bringing performing arts with a focus on choreography into conjunction with other disciplines and practices. He is currently Senior Research Fellow Coventry University/ R-Research Director, Wayne McGregor|Random Dance and Program and Research Coordinator Motion Bank/ The Forsythe Company. He serves on the editorial boards of Performance Research, Dance Theatre Journal and the International Journal of Performance and Digital Media.

Matteo Fargion is a composer, performer and teacher. He has worked in dance and theatre for over 20 years, collaborating with leading choreographers and directors in the UK and abroad. For the past 15 years he has worked closely with Siobhan Davies, writing music for and performing in some of her most significant recent work. Together with Jonathan Burrows, he has made a series of six duets conceived, choreographed, composed, administrated and performed together. Both Sitting Duet, The Quiet Dance, Speaking Dance, Cheap Lecture, The Cow Piece and Counting to One Hundred are all touring, and the two men have now given almost 200 performances across the world. Both Sitting Duet won a 2004 New York Dance and Performance 'Bessie' Award, and Cheap Lecture was chosen for the prestigious 2009 Het Theaterfestival in Belgium. Matteo is also a long-time visiting member of faculty at P.A.R.T.S, the school of Anne Teresa De Keesrmaeker in Brussels, where he has worked on a new approach to teaching composition to young choreographers, within a framework of music practice but built also on his wealth of experience as a performer.

Elli Ferriol lebt als Künstlerin und Musikwissenschaftlerin in Wien und Frankfurt und promoviert derzeit bei Prof. Dr. Peter Ackermann und Prof. Diedrich Diederichsen über zeitgenössische künstlerische Arbeiten, die Musik als Element eines erweiterten konzeptuellen Verfahrens zum Einsatz bringen. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie unter Einbezug theoretischer Aspekte in unterschiedlichen Medien wie Text, Druckerzeugnissen, Grafiken oder auch mit Musik und Performance.

Thomas Gläßer, Klavier, Trompete, Improvisationen, Texte und Konzepte, geb. 1976, studierte Volkswirtschaftslehre, Philosophie und Poltitik in Berlin sowie Jazz-Klavier an der Hochschule für Musik Köln. Neben musikalischen Aktivitäten und Projekten mit Achim Tang, Simon Camatta, Radek Stawarz, Franz Hautzinger, Howard Katz, Simon Rummel oder Matthias Mainz, dem preisgekrönten experimentellen Kammerorchester FANTASMOFONIKMA (jazzart-Preis 2003) und diversen Projekten im Tanz- und Performancebereich ist Thomas Gläßer durch die Initiative ZAM (Zentrum für Aktuelle Musiken), die Kuration verschiedener Festivals und Konzertreihen (u.a. Reconstructing Song/Köln und Nachtstimmen/Moers), diversekulturpolitische Aktivitäten (ON-Vorstand, Musikförderkonzepte etc.) und als Journalist (Jazzthetik, Scheinschlag, taz) in Erscheinung getreten. Seit 2007 beschäftigt er sich im Rahmen der Offenen Jazz Haus Schule (Organisation, Konzepte), des Netzwerks Improvisierte Musik Moers nimm! (Projektleitung) und der StadtKlangNetz-Konferenz (Programmleitung) verstärkt mit verschiedenen Methoden und Strukturen der Vermittlung aktueller, improvisierter und elektronischer Musik und führte auch selber Projekte durch, u.a. mit der Tänzerin und Choreographin Injung Jun. Daneben begleitet ihn seit Jahren ein immer wiederkehrendes Interesse an diversen Körper-und Bewegungstechniken wie Pilates, Shiatsu, Tai Chi, Body Mind Centering oder Kontaktimprovisation.

Ulf Henrik Goehle, Motologe (MA), Dipl.- Musiklehrer, ist Lehrbeauftragter für Trainingswissenschaft, Anatomie und Entwicklungspsychologie an der HfMDK, sowie Doktorand an der Philipps-Universität in Marburg. Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er selbständig als Personal Trainer und motologischer Gesundheitsberater im Managementbereich. Er hat sich intensiv mit Körper- und Bewegungsverfahren beschäftigt darunter u.a. Ideokinese, Feldenkrais, Konzentrative Bewegungstherapie (KBT) und Psychomotorik.
Veröffentlichungen: Göhle, U. H. (2009): Movement, Training and Mind: Insights from the perspective of Motologie. In: Performance Research, 14:2, 46 — 52. London & New York: Routlegde
Göhle, U.H. (2010): Ideokinese: Mit Imagination Körperwissen aktivieren. In: Späker/Jessel (Hrsg.): Brücken bauen in der Psychomotorik. Band 8, S. 171-185 Lemgo: Verlag aktionskreis Psychomotorik

Klaus Gratza Jahrgang 1962. Mit 10 Jahren mit dem Judo begonnen, mit 17 Jahren mit T’ai Chi Ch’uan und dem KungFu. In all der Zeit begegnete ich immer wieder Schulen und Lehrern aus anderen Stilen, die mehr als nur den Kampf lehrten. Und natürlich den unzähligen Helden und Lehrern aus KungFu-Filmen, die immer wieder die Faszination an der Bewegung von neuem entflammen.

Der Filmregisseur, Autor und Dozent Lutz Gregor wurde 1952 in Berlin geboren. Er studierte Germanistik und Politologie, arbeitet seit 1983 als freier Filmemacher für verschiedene Fernsehsender und lebt in Köln. Nachdem seine Filme anfänglich im Bereich des experimentellen Videos und Dokumentarfilms angesiedelt waren, hat er sich später im Genre des Video- bzw. Filmtanzes spezialisiert. Durch seine eigene Tanzpraxis (Contact Improvisation) beeinflusst sind u.a. folgende Tanzfilmproduktionen entstanden: „Der Gehängte im Garten der Venus“, „Angelus Novus“, „Olga‘s Solo“ und „Kontakt Triptychon“. 2002/03 war er Gastprofessor für audiovisuelle Gestaltung an der FH Mainz, z. Z. unterrichtet er regelmäßig als Gastdozent an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.
Lutz Gregor ist ‘associated teacher’ im D.A.N.C.E Programm unter der künstlerischen Leitung von Frédéric Flamand, William Forsythe, Wayne McGregor und Angelin Preljocaj.

Deborah Hay was born in Brooklyn. Her mother was her first dance teacher, and directed her training until she was a teenager. She moved to Manhattan in the 1960s, where she continued her training with Merce Cunningham and Mia Slavenska. In 1964, Hay danced with the Cunningham Dance Company during a 6-month tour through Europe and Asia. Hay was a member of Judson Dance Theater, one of the most radical and explosive 20th century art movements. In 1970 she left New York to live in a community in northern Vermont and began a long period of reflection about how dance is transmitted and presented. Her first book, Moving Through the Universe in Bare Feet (Swallow Press, 1975), is an early example of her distinctive memory/concept mode of choreographic record, and emphasizes the narratives underlining the process of her dance-making, rather than the technical specifications or notations of their form. In the late 1990’s Deborah Hay focused almost exclusively on rarified and enigmatic solo dances based on her new experimental choreographic method. She also choreographed a duet for herself and Mikhail Baryshnikov, Single Duet, which toured with the Past/Forward project in 2000. Hay’s work is now at a stage where she redefines the inimitable choreographic method of her solo pieces in collaboration with highly trained dancers. Her latest solo, No Time To Fly premiered at Danspace, NYC, March 25- 27, 2010.

Günter Jeschonnek studierte in Ost-Berlin (1978 bis 1982) Schauspielregie und war bis 1985 Theaterregisseur und Dozent für Schauspiel; anschließend zwei Jahre Berufsverbot und 1987 erfolgte die Ausbürgerung nach West-Berlin. Ab 1988 wieder Regisseur und Hochschullehrer; dann acht Jahre Seniorredakteur für zahlreiche Spielfilme und Fernsehserien sowie Autor und Herausgeber. 1998 Mitbegründer und Gesellschafter der „Lea Rosh Medien-GmbH“. Er initiierte nationale und internationale Symposien zu den darstellenden Künsten; er ist Herausgeber des Standardbuches "Freies Theater in Deutschland - Förderstrukturen und Perspektiven" (2007); leitete die komplexe und bisher umfangreichste Studie im Bereich der darstellenden Künste "Wirtschaftliche, soziale und arbeitsrechtliche Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland" (2008/2009) und ist im Auftrag des Fonds Herausgeber des in diesem Kontext entstandenen Buches „Report Darstellende Künste“ (Dezember 2010).
Er ist Initiator des vom Fonds erstmalig vergebenen „George-Tabori-Preises“ 2010 und ehrenamtliches Mitglied in Jurys und Berater für Projektinitiativen im Bereich von Kunst und Kultur.


Stefan Hölscher, geboren am 3. Oktober 1980 in Frankfurt am Main, ist seit Januar 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Master-Studiengangs „Choreographie und Performance". Er studierte von 2001 bis 2008 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und entwickelte in dieser Zeit einige Projekte in Kooperation mit anderen Studenten aus Gießen und von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. - Aufführungen u.a. im PACT Zollverein, im Mousonturm und auf den Ruhrfestspielen in Recklinghausen. Momentan beginnt er seine Dissertation zum Thema „Strategien des Politischen im zeitgenössischen Tanz“ zu schreiben, in der er versuchen will, rezeptions- und produktionsästhetische Ansätze zusammenzudenken, um kritische Auseinandersetzungen mit Choreographie zu skizzieren. Seine Forschungsinteressen umfassen poststrukturalistische Thematiken im weitesten Sinne, Körperkonzepte, politische Theorie zwischen Frankfurt und Paris, Institutionskritik und - bezogen auf seine Arbeit am Institut - Verbindungen zwischen Judson Church und manchen Tanztendenzen seit den '90er Jahren, bsp. die Arbeiten von Xavier Le Roy, Plischke/Deufert und Mette Ingvartsen.


Prof. Nadia Kevan ist Engländerin, Tänzerin und Tanzpädagogin. Seit 1973 ist sie als Tänzerin, Performerin und darstellende Künstlerin international tätig. Seit 1987 ist sie Alexander-Technik Lehrerin und seit 1993 Professorin für Bewegungslehre und Körperbewusstsein an der Folkwang Hochschule Essen. Seit Juli 2010 ist sie in der traditionellen Linie Reike Meisterin.
Ron Murdock ist Kanadier, Sänger und Alexander Technik Lehrer. Von 1966 - 1990 als Sänger tätig, u.a. Mitglied der English Opera Group (Benjamin Britten), Solo Liederabende (Wigmore Hall, Purcell Room, London; Menuhin Festival, Gstaad); Oratorium Solist (Sir Neville Marriner, Sir Yehudi Menuhin). Seit 1985 unterrichtet er Gesang und Alexander Technik (Amsterdam, Köln).
Nadia Kevan und Ron Murdock unterrichten gemeinsam in ihrem International Center for Holistic Studies in Nijmegen, Holland, bilden Alexander Technik Lehrer aus und leiten die Ausbildung «Dance of Life».

Lorenz Kielwein hilft als Unternehmenberater Menschen und Organisationen, eine effizientere Zusammenarbeit zu erzielen. Durch Wertschätzung und die Nutzung der individuellen Potentiale. Seine These: Einfallsreichtum, Kompetenz und effizientes Zusammenspiel organisieren sich mühelos selbst, wenn die entsprechenden Bedingungen geschaffen werden. Voraussetzung sind neue, dynamische Formen der Interaktion.
Wir müssen Führung neu denken - als Management von Selbstorganisation.
Mehr zu Person und Arbeitsweise...

Andrea Kilian, Regisseurin und Lecoq-Trainerin, wurde an der Bayerischen Theaterakademie „August Everding“ in München zur Opern- und Schauspiel-Regisseurin, sowie an der Mime-Schule „École Internationale de Theâtre Jacques Lecoq“ in Paris ausgebildet. Seit 1989 ist sie als Spielerin, Regie-Assistentin und Regisseurin für zahlreiche Theater-/ Musiktheater-Produktionen und Performances u.a. in München, Innsbruck, Wien, Stuttgart, Graz und Berlin tätig gewesen. Seit vielen Jahren ist sie als Lecoq-Trainerin und Dozentin an verschiedenen deutschsprachigen Kunsthochschulen und Institutionen tätig. Seit 2005 ist sie Lehrbauftragte für "Pantomime/Bewegung" an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ (Abt. Puppenspiel und Regie) und seit 2009 an der Universität der Künste, Berlin (Theaterpädagogik).

Michael Kliën (1973) is an acclaimed choreographer, curator and producer of numerous touring productions, installations, exhibitions and events. His work has been situated across the world. Influenced by previous fine-art studies, he co-founded the London-based performance collectiv Barriedale Operahouse¹ in 1994 (in operation till 2000). From 2003 to 2011 he was Artistic Director/CEO of Daghdha Dance Company, one of Ireland's premiere dance organisations.
His work is concerned with the theoretical and practical development of choreography for which he has been awarded a PhD from Edinburgh College of Art in 2009. Recipient of various awards and commissions including Ballett Frankfurt, Irish Museum of Modern Art, ZKM, TQW and the Vienna Volksoper.
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Verena Kuni ist Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Visuelle Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Forscht und lehrt seit 1996 an Universitäten und Kunsthochschulen. Als Kuratorin entwickelt sie bevorzugt interdisziplinäre Projekte und Programme an der Schnittstelle von Theorie und Praxis. Von 1995 bis 1999 Co-Kuratorin beim Kasseler Dokumentarfilm und Videofest, wo sie seit 1999 die jährliche interfiction Tagung für Kunst, Medien und Netzkulturen in Kassel leitet. Seit 1997 Kunstradio mit eigenen Sendeformaten. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich u. a. mit Transfers zwischen materialen und medialen Kulturen; Medien der Imagination; Technologien der Transformation; DIY-Kulturen; Urbanen Biotopen; Spiel, Spielen & Spielzeug. Zahlreiche Publikationen (print & online) zu Kunst und Medien in ihren gegenwärtigen, vergangenen und zukünftigen Formationen.
www.kuniver.se – www.under-construction.cc – www.visuelle-kultur.info

Thomas Lange absolvierte sein Violinstudium bei Saschko Gawriloff und Thomas Brandis in Berlin und Gérard Poulet in Paris. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Orchester (u.a. DSO Berlin, Berliner Philharmoniker) und im Bereich freie improvisierte Musik.Er entwickelte von 1985 bis 1990 die Resonanzlehre und unterrichtet seit 20 Jahren Musikerinnen und Musiker aller Instrumentengruppen, Gesang und Dirigieren sowie Sprecher und Schauspieler. Seit 2008 leitet er den Ausbildungsgang Resonanzlehre im Zentrum für Resonanzlehre in Bredenbeck. Er war Lehrbeauftragter für Resonanzlehre an der Musikhochschule Hannover und an der UdK Berlin und gibt Kurse und Workshops an Musikhochschulen, bei den Stuttgarter Stimmtagen, auf den Europäischen Kongressen für Musikphysiologie sowie beim Schleswig Holstein Musik-Festival.

Achim Lengerer lebt als Künstler in Berlin und Amsterdam. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit sprachbezogenen Fragestellungen, die er in Performances oder Rauminstallationen thematisiert. Seit 2009 betreibt er den mobilen Ausstellungsraum und Verlag Scriptings. Im Frühjahr 2012 beginnt er sein PhD-Projekt am Goldsmiths University of Art in London zum Verhältnis von Stimme, Notation und Live-Performance. Seminare: JWG-Universität und Städelschule, Frankfurt; HFG, Karlsruhe; Universität, Innsbruck; BAUHAUS, Weimar; Parsons School of Design, Paris; Gerrit-Rietveld-Academy, Amsterdam.


In 2001 Peter Renshaw retired from the Guildhall School of Music & Drama as Head of Research and Development, where he pioneered the innovative programme in performance and communication skills (1984-2001) and was Gresham Professor of Music (1986-93). Formerly he was Lecturer in Philosophy of Education at the University of Leeds Institute of Education (1970-75) and Principal of the Yehudi Menuhin School (1975-84).
He has a special interest in training and development, organisational change, lifelong learning and mentoring. He has devised and led mentoring development programmes for Prince Claus Conservatoire Groningen, the Royal Conservatoire The Hague, Guildhall School of Music & Drama, the National Institute of Creative Arts & Industries, University of Auckland, the University of the Arts, London, The Sage Gateshead, Youth Music and Yo! Opera, Utrecht. Consultancies have included Banff Centre for the Arts, Sydney Conservatorium, Queensland Conservatorium, Royal Scottish Academy of Music & Drama, the Irish Government (developing a new Academy for the Performing Arts), International Yehudi Menuhin Foundation, Brussels and the London Borough of Newham.
Currently he is leading a research and development project in Creative Collaborative Learning across the Barbican-Guildhall Campus in London.

Nach seiner zeitgenössischen Tanzausbildung studiert
Prof. Ingo Reulecke Choreografie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. 1994 und 1997 erhält er Stipendien vom Berliner Kultursenat und 1998/99 vom DAAD für Studienaufenthalte in New York City. 1999-2004 arbeitet er als „Choreographer in Residence“ in der Tanzfabrik Berlin, 2001 als Artist in Residence in Fylkingen (Stockholm) und 2002 als Artist in Residence am Choreografischen Zentrum Essen für "gleich.gültig 2".Es folgen Professuren und Unterrichtstätigkeiten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, der Palucca Schule Dresden, sowie im In- und Ausland, u.a.: Tanzhaus NRW, Choreografisches Zentrum NRW (Pact) Zollverein, Tanzzentrum Stockholm. Seine Choreografien werden mehrfach ausgezeichnet und zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland eingeladen. 2006 übernimmt Ingo Reulecke an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ die Leitung der Abteilung Tanz und wird in das Direktorium des „Hochschulübergreifendes Zentrum Berlins“ gewählt. Seine choreographische und tänzerische Arbeit ist geprägt durch seine langjährige Improvisationsarbeit mit namhaften Tänzern, Choreografen wie Musikern.

Ka Rustler schöpft aus 25 -jähriger Erfahrung kontinuierlicher Bewegungsforschung von Schauspiel und Tanz. Sie bildet sich an der Hochschule der Künste in Stark Smith, Lisa Nelson, Remy Charlip, John Rolland, Marsha Paludan , Marie Chouinard und Simone Forti. 1991-94 erhält sie Stipendien vom Berliner Kultursenat und studiert in den USA Body-Mind Centering® bei Bonnie Bainbridge Cohen und ist eine der ersten, die diese Methode der Bewegungsanalyse und -schulung in Deutschland in den zeitgenössischen Tanz integriert.
BMC, Contact Improvisation und zeitgenössische Techniken prägen ihre künstlerischen Projekte, die sie mit Chris Aiken, Lutz Gregor, Karin Fisher, Nien Marie Chatz, Ray Chung, Dieter Heitkamp, Kurt Koegel, Steve Paxton, Kirstie Simson, Lisa Schmid, , Charlotte Zerbey u.v.a. in über 35 Produktionen verwirklicht und auf internationalen Festivals in Europa und den USA gezeigt werden. Sie zählt zu einer der Stil und Ausdrucksqualität prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Tanzfabrik Berlin.
Ihr vitales Interesse gilt der organischen Verbindung traditioneller Tanztechniken mit zeitgenössischen Bewegungsformen und persönlicher Körperforschung. Dabei integriert sie in ihrer Arbeit die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Zurzeit kreieren Ka Rustler und Ingo Reulecke im Studiengang MA Choreographie in Berlin Instrumente und Wahrnehmungsstudien zur Nutzung für Bewegungsrecherche, Embodiment, Improvisation und choreografische Exploration. In der Forschungsgruppe ‚Emergence of Form’ des HZT Berlin untersuchen sie somatische Praxen, Verkörperung und ihren Einfluss im künstlerisch-performativen Kontext.



1955 – 1963 wurde Katharine Sehnert bei Mary Wigman in Berlin zur Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin ausgebildet. 1962 war sie Mitbegründerin der Gruppe „Motion“. Internationale Gastspiele u.a. bei der Musikbiennale in Zagreb. 1970 – 1974 tanzte sie beim Folkwang Tanzstudio in Essen und assistierte Pina Bausch. 1974 – 1981 war sie pädagogisch in Frankfurt tätig und gründete 1976 die Gruppe Mobile Frankfurt, die 1978 einen Preis beim Internationalen Choreographen-Wettbewerb in Bagnolet erhielt. Sie realisierte Produktionen am Theater am Turm und Lehrerfortbildungen. Seit 1982 arbeitet sie als Tänzerin, Choreographin und Pädagogin in Köln. Dort gründete sie den TANZRAUM als ein Kreatives Zentrum und die Gruppe „Kontinuum“. Zahlreiche Gastspiele, choreographische Arbeiten u.a. am Opernhaus Bremen und Tanzseminare. Nach einem Japan-Aufenthalt 1988 wieder verstärkt Soloarbeiten. Erste Kölner Tanzpreisträgerin 1994. 1992 initiierte sie die Reihe „MultiArt – Künstler zu Gast im TANZRAUM „ mit regelmäßig stattfindenden spartenübergreifende Aufführungen. Seit 2004 ist sie freischaffend tätig. Gastspiele, regelmäßige Seminare „Einführung in den Wigman – Stil u.a. bei PACT Zollverein, Essen, an diversen Hochschulen, so in Köln, Trossingen, Frankfurt. Vorträge u.a. in Perm / Russland und Köln. Performance im Deutschen Tanzmuseum Köln beim Festival „Tanz NRW 09“.. Coaching beim Re-Enactment Projekt „A Mary Wigman Evening“ von und mit Fabian Barba bei K3 Kampnagel Hamburg. 2009 Ehrentheaterpreis der Stadt Köln für ihr Lebenswerk

Prof. Dr. Gerald Siegmund. Studium der Theaterwissenschaft, Anglistik und Romanistik an der Universität Frankfurt am Main, ist Professor für Tanzwissenschaft mit dem Schwerpunkt Choreographie und Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz und im postdramatischen Theater im Übergang zur Performance und zur bildenden Kunst. Zu seinen Buchpublikationen gehören: William Forsythe – Denken in Bewegung im Henschel Verlag, Berlin, sowie „Abwesenheit. Eine performative Ästhetik des Tanzes –William Forsythe, Jérôme Bel, Xavier Le Roy, Meg Stuart “ im transcript Verlag, Bielefeld.

Dr. Liane Simmel verbindet die Erfahrungen als professionelle Tänzerin mit dem medizinisch-funktionellen Wissen als Ärztin, Sportmedizinerin, Osteopathin und Spiraldynamik Advanced Practitioner. Sie studierte Tanz u. a. an der Staatlichen Hochschule für Musik in München sowie am Cunningham Studio in New York. Noch während ihres Engagements am Theater begann sie Medizin zu studieren. Heute leitet sie als Ärztin und Osteopathin ihre eigene Praxis in München mit dem Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation im Tanz. Sie ist Lehrbeauftragte für Tanzmedizin an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden und der ZHdK Zürich. Europaweit ist sie als Dozentin zu Themen rund um die Gesundheit im Tanz für Vorträge und Kurse gefragt. Sie ist Comittee Member der International Association for Dance Medicine and Science (IADMS), Medical Advicer der Dance Medicine Organisation Monacco und Gründungsmitglied von tamed, Tanzmedizin Deutschland e.V., der deutschsprachigen Gesundheitsorganisation für Tänzer, die sie seit der Gründung 1997 als Vorstand leitet. Ihr 2009 erschienenes Buch „Tanzmedizin in der Praxis“ hat sich zu einem deutschsprachigen Standardwerk der Tanzmedizin entwickelt.


Steve Valk is the founder „r.i.c.e.“(radical institute of cybernetic epistemology) an international dramaturgical and social choreographic agency with headquarters in Frankfurt Germany. From 1992 to 2004 he was a creative partner and head dramaturge for William Forsythe and Ballett Frankfurt. During this period, his contributions to the groundbreaking projects "Schmalclub" and "New Meaningful Public Space" were instrumental in the establishment of the field of Social Choreography.
From 2004 to 2011 he was Head Dramaturge of Daghdha Dance Company, one of Europe‘s most progressive arts organizations. Dedicated to rigorous discourse in dance, choreography, art and culture, Daghdha, under the leadership of choreographer Michael Klien, distinguished itself through a unique combination of out-of-the-box-thinking, a purity of focus on dance and choreography and a deep interest in and generous attitude towards other cultural disciplines. In 2007 his collaboration with Irish dancer Jean Butler was named „Best Contemporary Dance Performance“ by the magazine Ballet International.

Elizabeth Waterhouse has worked with William Forsythe since 2004. She is a current member of The Forsythe Company and was a consultant to Synchronous Objects. Elizabeth holds a BA in Physics from Harvard University and an MFA in Dance from The Ohio State University. She has taught at, among others, Tanzlabor_21 Frankfurt, Dance Arts Faculty Rome, The Ohio State University, Emerson College and The American Dance Festival. Her essay “Dancing Amidst The Forsythe Company” was recently published in Gabriele Brandstetter and Birgit Wiens’ book Theater ohne Fluchtpunkt. Elizabeth is a member of ID_Frankfurt.

Kristin Westphal, Professorin am Fachbereich Bildungswissenschaften, Universität Koblenz.-Landau, Campus Koblenz. Studium der Germanistik, Tanz/Sport und Erziehungswissenschaft an der Universität Frankfurt/M.. Promotion mit einer Arbeit über Raum, Habilitation an der Justus-Liebig Universität Giessen. Forschungsschwerpunkte: Ästhetik und Bildung. Päd. phänomenologische Bildungsforschung, Theorie der medialen Erfahrung. Studien zur Wahrnehmung und Aufmerksamkeit von Theater und Tanz. Seit 2007 Evaluationsstudie Kitatanz 1 und 2 in Kooperation mit tanzbasis-21.
Veröffentlichungen: Wirklichkeiten von Stimmen. Grundlegung einer Theorie der medialen Erfahrung. Frankfurt/M. 2002; (Hrsg.): Lernen als Ereignis. Zugänge zu einem theaterpädagogischen Konzept. Schneider Verlag Hohengehren 2004; unter Mitarbeit von Nicole Hoffmann (Hrsg.): Orte des Lernens. Beiträge zu einer Pädagogik des Raumes. Juventa Verlag München Weinheim 2007; Dies./Breinbauer, Ines/Mitgutsch, Konstantin/Sattler, Elisabeth (Hrsg.): Dem Lernen auf der Spur. Pädagogische Beiträge. Klett-Cotta Stuttgart 2008; zusammen mit Wolf-Andreas Liebert (Hg.): Gegenwärtigkeit und Fremdheit. Kunst und Wissenschaft im Dialog über Bildung. Juventa 2009; dies.: Räume der Unterbrechung in Theater und Pädagogik. (Athena Verlag (i.V. 2011/12)

Claas Willeke erhielt seine Ausbildung in Berlin an der Hochschule der Künste. Seit 2007 ist er Professor für Jazztheorie, Komposition, Improvisation und elektronische Musik an der Hochschule für Musik Saar und einer der Köpfe der Künstlergruppe "DIE REDNER". Als Komponist für zeitgenössische, improvisierte und elektronische Musik zum einen, und für zeitgenössischen Tanz, Theater und Film, schreibt er Musik für viele Ensembles, Crossover Oper für Alte Musik/zeitgenössische Musik,für Choreographien und Inszenierungen von Marguerite Donlon, für Schauspielinszenierungen (u.a. von Bettina Rehm), für Hörspiele vom SR und Filme (u.a. von Caterina Klusemann).
Er tritt als Saxophonist/Klarinettist und elektronischer Musiker in vielfältiger improvisatorischer Musik und in zeitgenössischer, komponierter Musik auf und spielt /spielte mit mit Georg Ruby, Alexander von Schlippenbach, Aki Takases, Jerry Granelli, u.v.a.

Catharina Yung. Dipl. Flötistin, staatl. gepr. Musikpädagogin und Qigong – Kursleiterin ist in Hongkong geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte ihr Musikstudium als Flötistin an der Robert-Schumann-Musikhochschule, Düsseldorf. Ihre künstlerische Tätigkeit umfasst Konzerte als Solistin und in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen; Rundfunkaufnahmen, CD-Einspielungen und Kompositionen. Sie war Dozentin an der Musikhochschule Detmold. Außer ihren künstlerischen und pädagogischen Tätigkeiten beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit Qigong, Dispokinesis und Feldenkrais. Sie nahm u.a. Qigong-Unterricht in den Wudangbergen bei Meister Wang Taike und Meister Tan Daijiang und Taiji-Unterricht bei Meister Chung Youwah in Hongkong.
