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HfMDK-AStA sieht große Chance im Kulturcampus

27.01.2011: Der Umzug der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst auf den Campus Bockenheim bietet neben der notwendigen Verbesserung der Studiumssituation auch große Möglichkeiten für eine soziale Vernetzung der Studierenden untereinander. Wir, der AStA der HfMDK, wollen diese einmalige Chance des Aufbruchs nutzen und einen zukünftigen Freiraum für alle Studierenden
schaffen, in welchem Sie sich unabhängig von der eignen Studienordnung und
losgelöst von studiengangs-abhängigen Räumlichkeiten bewegen können.

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Der Kulturcampus bietet zweifelsohne beste Bedingungen für ein exzellentes
Studium, doch das alleine genügt nicht. Ein Studium beinhaltet weit mehr als
gute Lehrer und Studieninhalte. Es muss Räumlichkeiten der Entspannung und
des gemeinsamen Lebens und Lernens geben, die für Studierende jederzeit und
unabhängig für alle verfügbar sind. Der AStA möchte an der Gestaltung des
Kulturcampus mitwirken und diesen maßgeblich beeinflussen, in dem wir mitten
im Alltagsgeschehen eine Anlaufstelle und Oase des fächerübergreifenden
Austausches bieten wollen. Vorbildfunktion hierfür hat das jetzige
Studierendenhaus auf dem Campus Bockendem. Neben Ruhe- und Arbeitsräumen
bedarf es einer Kinderbetreuung für Studierende und Lehrende in gleichem
Maße. Ein Computerraum mit Druckern sowie Schließfächer in ausreichender
Anzahl sind weitere Neuerungen, die es zukünftig geben soll. Der AStA möchte
auf dem Kulturcampus in Anlehnung an das Café KOZ eine eigene, autonom
betriebene Café-Bar unterhalten, in welcher sich tagsüber zurückgezogen und
entspannt werden kann um Abends auf der AStA-Bühne Kleinkunstvorstellungen
außerhalb des Programms zu lauschen. Es muss Platz für die zahlreichen
außerhochschulischen künstlerischen Aktivitäten geben. Deshalb bedarf es
einem schallisolierten Proberaumes, der von Bands und anderen Ensembles
außerhalb der Hochschule genutzt werden kann.
Der AStA hat viele Pläne und wird als studentische Institution
sicherstellen, dass auch auf dem neuen Campus alle Interessen vertreten
sind. Um diese Ziele weiter verfolgen zu können sind engagierte Studierende
von morgen gefragt.

Neuer Kooperationsvertrag für das Semesterticket

30.11.2010: Im letzten Jahr wurde in Verhandlungen zwischen der Landes-ASten-Konferenz (LAK) Verkehr und dem RMV ein neuer Kooperationsvertrag für die Zeit ab dem kommenden Sommersemester 2011 entwickelt. Für diese erneute Kooperation müssen beide Parteien Zugeständnisse machen.

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Wir als AstA haben leider keine Möglichkeit mehr, Änderungen anzuregen und sind quasi gezwungen, den Vertrag zu unterschreiben, da es sonst kommendes Semester gar keine Semestertickets gibt. Bedauerlicherweise war der AStA der HfMDK Frankfurt nicht bei den Verhandlungen vertreten, so bleibt uns nur noch die Hinnahme der neuen Bedingungen, die ich im Folgenden kurz darstellen möchte. Auffällig sind für uns Studierenden die geplanten erheblichen Preiserhöhungen von 10 Euro jährlich, jedoch scheinen diese im Vergleich zu den ursprünglich übertriebenen Preisvorstellungen des RMV annehmbar zu sein.

Die Preiserhöhungen werden erklärt durch eine Ankopplung des Semestertickets an die Preisentwicklung der Auszubildendenzeitkarten. Das führt bei vielen Studierenden zu  Unverständnis und Widerwillen, denn als „normaler“ Student hat man meist kein geregeltes Einkommen in dem Maße, indem es Auszubildende haben. Der Vorteil, der daraus entspringt ist jedoch, dass durch die Ankopplung auch das Leistungsangebot an die allgemeinen Fahrgastrechte angepasst wird.

So ist es beispielsweise mit dem Semesterticket ab dem Sommersemester 2011 erstmals möglich, bei  mindestens 20 Minuten Verspätung einen höherwertigeren Zug zu nutzen oder Anschlusstickets im Zug zu kaufen. Eine Ausnahme hiervon ist jedoch die Regelung zur Nutzung von IC-Zügen. Hierfür startet mit dem Sommersemester ein Modellprojekt, das sich folgendermaßen gestaltet. Studenten können sich Regeltarif(!)-Zeitkarten für die Nutzung des ICs kaufen. Dafür können sie sich einen Teil des Semestertickets rückerstatten lassen.

Allerdings können maximal 25% des Preises der Zeitfahrkarte erstattet werden, und dieser Betrag wiederum darf höchsten 50% des Semesterticketbeitrags betragen. Eine Zukaufsmöglichkeit eines IC-Aufpreistickets gibt es leider nicht. Eine weitere Neuerung ist die nun 7-monatige Gültigkeit des Semestertickets, besonders Erstsemestern ist es dadurch möglich, schon im Monat vor Studienbeginn die öffentlichen Verkehrsmittel des RMV zu nutzen. Außerdem gibt es einen zusätzlichen Rückerstattungsgrund, bei Krankheit, wenn das Ticket für mindestens 3 Monate nicht genutzt werden konnte. Hier kann der Beitrag erstmals rückwirkend rückerstattet werden. Neu ist auch die Gültigkeit des Tickets im Nordhessischen Verkehrsbund (NVV), dies betrifft die Tarifgebiete 80-89. 

Die positiven Neuerungen dieses neuen Kooperationsvertrages haben wir dem engagierten Einsatz der Verkehrsreferenten der TU Darmstadt, Uni Frankfurt, Uni Gießen, Uni Marburg und der HS Rhein-Main zu verdanken. Dafür möchten wir von unserem AStA ein großes Dankeschön aussprechen. Wir sind darum bemüht, uns zukünftig mehr an der Gestaltung zu beteiligen und die Vereinbarungen in einem für uns Studenten akzeptablen Rahmen zu halten.

Euer AStA [Ellen Munding, RMV-Referentin]

HfMDK-AStA bringt Ruheraum an den Start

4.11.2010: Seit diesem Semester steht allen Studierenden der HfMDK endlich ein Ruheraum zur Verfügung. Wer kennt das nicht: man betritt die Hochschule früh am morgen, übt und arbeitet den ganzen Vormittag, isst in der mittlerweile deutlich verbesserten Mensa und möchte weiterüben, aber die Räume sind alle schon belegt.

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Dann folgt das tägliche Tief und die Müdigkeit nimmt überhand. Bisher konnte man entweder nach Hause fahren, sofern man eine Wohnung innerhalb Frankfurts zur Verfügung hatte, oder sich im Foyer niederlassen und dem munteren Treiben beim AStA-Kicker zuschauen. Die Schaffung eines Rückzugs- und Entspannungsbereiches war längst überfällig, dank des Platzmangels auf dem derzeitigen Hochschulstandort jedoch (noch) nicht realisierbar. Die HfMDK zieht zwar 2015 nach Bockenheim um, aber das ändert noch nichts an der derzeitigen Situation.

Durch viele Gespräche und Verhandlungen in den vergangenen zwei Semestern konnte der AStA endlich genau solch einen Raum zum Entspannen und Ausruhen ins Leben rufen. Der Raum „B 126“ wurde hierfür mit vier Betten, Nachtlampen und Bettzeug ausgestattet und funktioniert nach dem bewährten Kurzausleihprinzip. Gegen Abgabe des Studierendenausweises kann man sich ein Bett für vorerst bis zu zwei Stunden reservieren. 

Wer Bedenken hygienischer Natur hat kann sich beruhigen. Die Bettwäsche wird regelmäßig durch den AStA gewechselt und gewaschen. Weitere Infos hierzu gibt’s im Raum.

Selbstverständlich gelten in diesem Raum bestimmte Ruheregeln, die unübersehbar im Raum selbst aufgehängt sind. Das Projekt „Ruheraum“ kann allerdings nur gelingen und bestehen bleiben, wenn diese Regeln eingehalten werden. Also tragt zu einer besseren Studiensituation bei, haltet die Regeln ein und gönnt euch doch einfach mal ein bisschen Ruhe in B126.

4 Schlüssel, 4 Betten, 2 Stunden Ruhe – dein AStA.  

[Michael Meininger, AStA Präsident]