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Anforderungen in den Eignungsprüfungen Bachelorstudium Regie

Zulassungsvoraussetzungen

  • Für die Zulassung zur Aufnahmeprüfung Regie ist neben der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) auch eine dem Studiengang entsprechende künstlerische Begabung oder – bei Fehlen der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung – eine überragende künstlerische Begabung nachzuweisen. In der Aufnahmeprüfung ist das deutliche Interesse an Fragen der Kunst und Kultur, die Begabung für den Regie-Beruf, gute Kenntnisse der deutschen Sprache sowie die hinreichende Vertrautheit mit einer weiteren europäischen Sprache nachzuweisen.

Anforderungen in der Eignungsprüfung:

    1. Einreichen eines eigenen Inszenierungskonzeptes eines von der Hochschule vorgegebenen dramatischen Textes oder eines Werkes des Musiktheaters.
    2. Beschreibung und Analyse einer überregional bekannten Inszenierung eigener Wahl. Hierzu dürfen Inszenierungen von Dozenten oder Dozentinnen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main nicht herangezogen werden.
    3. Prüfungsgespräch, in dem sich die Prüfungskommission einen Eindruck von der Persönlichkeit und Allgemeinbildung der Bewerberin oder des Bewerbers, besonders im Hinblick auf literarische, historische und kunsthistorische Kenntnisse verschafft. Ferner werden anhand der Lösungen der schriftlichen Aufgaben allgemeine Themen des Theaters erörtert. Soweit erforderlich, können praktische Prüfungsaufgaben gestellt werden.

 

Werden die Arbeiten zu den ersten beiden Punkten als nicht ausreichend bewertet, wird die Bewerberin oder der Bewerber nicht zum Prüfungsgespräch zugelassen. Die Aufnahmeprüfung gilt damit als nicht bestanden.

Aufgaben für die Bewerbung zum Wintersemester 2012/2013:

 

  • Begründung, warum Sie RegisseurIn werden wollen (max. 1 Seite)
  • Stückkonzeption mit Bühne, Kostümen und Strichfassung einer Szene (max. 4 Seiten) zu einem der folgenden Stücke:
    Maria Stuart (Friedrich Schiller) oder
    Liliom (Ferenc Molnár) oder
    Winterreise (Elfriede Jelinek)
  • Nennen Sie die Theaterinszenierungen, die Sie in den letzten sechs Monaten gesehen haben. Beschreiben Sie, welche Inszenierung Ihnen besonders gut gefallen hat und welche besonders missfallen hat. Schreiben Sie eine Begründung und Aufführungsanalyse zur subjektiv besten oder subjektiv schlechtesten Inszenierung.

Der Einsendeschluss für die Aufgaben ist der 1. April 2012.

Nach Sichtung der eingegangenen Konzepte werden die Einladungen zum zweiten Teil der Aufnahmeprüfung versendet. Dieser findet vom 14. bis 18. Mai 2012 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst statt.