Barrierefrei   Seite drucken
    
Historische Interpretationspraxis

Kontakt

Prof. Michael Schneider

Zimmer C 317
T. 069.154.007-123
F. 069.154.007-310
Michael.Schneider(at)hfmdk-frankfurt.de

 

Willkommen auf der Website des Institutes für Historische Interpretationspraxis!

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen sowie das Studienangebot, Lehrende und Studierende des Instituts, Veröffentlichungen und Kooperationen informieren. Am Schwarzen Brett sind Gäste, Lehrende und Studierende zum Austausch eingeladen.

 

Das Institut für Historische Interpretationspraxis versteht sich als fachbereichsübergreifende Einrichtung der Hochschule sowie als Ort der Auseinandersetzung mit aktueller interpretatorischer Musikpraxis.

Die Interpretation „Alter Musik" wird dabei als eine Form von Gegenwartskunst begriffen, wobei künstlerische und wissenschaftliche Aspekte ineinanderwirken.

Als eigenständigen Studiengang betreibt das Institut den 4-semestrigen Master-Studiengang „Historische Interpretationspraxis“. Im Zentrum steht hier die Arbeit am barocken und klassischen Repertoire auf Originalinstrumenten. Durch spezielle Unterrichtsangebote wird jedoch auch die Musik des Mittelalters und der Renaissance miteinbezogen. Daneben werden in regelmäßigen Seminaren und Workshops Grundlagen der Aufführungspraxis Alter Musik auch theoretisch vermittelt. Dozenten der Hochschule alternieren bei diesen Terminen mit internationalen Gästen (Praktiker/Musikwissenschaftler), die spezielle Kompetenzen zu den jeweiligen Themen vorweisen können und denen die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse ein Anliegen ist.

 

Die Arbeit im Institut HIP ist geprägt von großer Nähe zur zumeist freiberuflichen Berufspraxis.
Diese wird gewährleistet durch:

  • die Lehrenden, die in nahezu allen führenden Ensembles der Alten-Musik-Szene künstlerisch tätig sind. (Akamus Berlin, Anima Eterna, Berliner Barocksolisten, Camerata Köln, Concerto Köln, Freiburger Barockorchester, La Stagione Frankfurt u.a.)
  • Veranstaltungsprojekte innerhalb und außerhalb der Hochschule , mit denen das Institut an die Öffentlichkeit tritt und dabei mit wichtigen Veranstaltern der Region kooperiert.
    Höhepunkt der jährlichen Arbeit im Institut ist die sogenannte „Barocknacht“ bzw. das „Barockfest“ im Sommer, das seit 1996 jährlich stattfindet, seit 2006 in Verbindung mit den Weilburger Schlosskonzerten und dem FAM Mannheim. Es handelt sich um ein eintägiges Mini-Festival mit circa 30 Konzerten bis hin zu jeweils einer szenischen Produktion eines Vokalwerks. Besonderheit der Konzeption vieler Programme ist das Zusammenwirken von Hochschullehrer mit ihren Studierenden.
    Auch das Rheingau-Musik-Festival kooperiert 2011 mit einer szenischen Aufführung von Alessandro Stradellas „San Giovanni Battista“ bereits ein zweites Mal mit dem Institut für Historische Interpretationspraxis.
    Zum Ende des jeweiligen Wintersemesters richtet das Institut regelmäßig einen sog. Barock-Marathon in den Sälen der Hochschule aus.
  • Buchveröffentlichungen: Beim Verlag Con Brio sind bislang zwei Bände „Basiswissen Barockmusik“ erschienen, die aus der Arbeit im Institut erwachsen sind:
    •  Band 1: Karl Kaiser „Zur Instrumentalmusik des Hoch- und Spätbarock"
    •  Band 2: Michael Schneider „Die barocke Oper, Aspekte der Annäherung“

  • Cd-Veröffentlichungen als weiterer Ausweis praxisnaher und an den professionellen Anforderungen ausgerichteten Arbeit:
  • Mittlerweile sind beim Label cpo drei in der internationalen Presse hochgelobte CD's erschienen (Vivaldi Blockflöten-Concerti, Graun: Concerti und Sinfonien, „The Virtuoso Recorder“). Das dort ausgewiesene Ensemble „Cappella Academica Frankfurt“ setzt sich zusammen aus Lehrenden des Instituts mit ihren Studierenden.