FrankfurtInTakt-FiT-Fruehjahr2010

 Frankfurt in Takt 10/1 Frankfurt in Takt Herr Park, wer als Jungstudent antritt, hat als Kind vermutlich den größten Teil seiner Freizeit am Klavier verbracht. Standen Sie früh unter Erfolgsdruck? Christopher Park Ich habe erst mit sieben Jahren angefangen, Klavier zu spielen. Und mir ist es von Anfang an sehr leicht gefallen, ich habe es nie als anstrengendes „Üben“ aufgefasst; meine Eltern jedenfalls brauchten keinen Druck auf mich auszuüben. Musikalisch entscheidend waren für mich als Kind die wegweisenden Begeg- nungen mit einem älteren Herrn, der im gleichen Ort wohnte wie ich: Friedrich Pohlner, einst auch Dozent an der Frankfurter Hoch- schule, war wie ein Vater zu mir und hat mir gezeigt, dass Musik eine Sprache ist, und man mit ihr zu den Leuten sprechen kann. Für mich bis heute die wichtigste Erkenntnis, die sich immer weiter entdecken und ausweiten lässt. Und immer faszinierender wird! Seitdem war mir klar, dass ich genau dies beruflich machen wollte. Auch mein damaliger Nachbar, der Komponist Richard Rudolf Klein, hat mich stark für das Musizieren motiviert. Ich war halt zufälliger- weise von tollen Leuten umgeben. Und den Zufall oder eher das Glück muss man in dem Musikgeschäft auf seiner Seite haben! Christopher Park kam als 16-jähriger Jungstudent zu Lev Natochenny. Heute, als 22-jähriger ordentlicher Student an der HfMDK Frankfurt am Main, ist er immer noch Schüler des Klavierprofessors Lev Natochenny, dessen Klasse erfolgreiche Pianisten wie Martin Stadtfeld, Eugenia Rubinova, Nami Ejiri und Dirk Mommertz hervor- gebracht hat. Auch Christopher Park hat einen vielversprechenden Weg angetreten: Aktuell stellt er auf einer Korea-Tournee seine Duo-CD „Nore“ mit Richard O` Neill und sein Debut-Album „Russian Transcription“ vor. Im folgenden Interview spricht Christopher Park über seine Überzeugungen auf dem Weg, ein exzellenter Musiker zu werden, schildert eine außergewöhnliche Lehrer-Schüler-Beziehung und verrät, warum er Wettbewerbe nicht mag. „Man kann nicht mehr machen, als sein Bestes zu geben“ Christopher Park, einst Jungstudent und jetzt ange- hender Konzertpianist, ist Studierender in der Klavier- klasse von Prof. Lev Natochenny Christopher Park und sein Professor Lev Natochenny bei der Arbeit: „Mein Lehrer sieht seine Schüler eher als Kollegen an.“

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