
TAB2 wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer der HfMDK.
Mit THE ARTIST’S BODY 2 (kurz TAB2) möchten wir auf den positiven Erfahrungen aufbauen, die das Symposium THE ARTIST’S BODY_Körper und Körperwahrnehmung in der künstlerischen Ausbildung (TAB1) ermöglicht hat. Ermutigt durch die sehr gute Resonanz auf TAB1 hat die AG Körper & Bewegung, in einer von allen 3 Fachbereichen getragenen Initiative, ein Konzept für die Nachfolgeveranstaltung TAB2 entwickelt, in der Hoffnung, dass die fruchtbaren Diskussion weitergeführt und vertieft werden. Der Focus wird in TAB2 auf KörperPräsenz & Bühne gerichtet.
Auf dem Weg von der Vorbereitung über die Schwelle zum Auftritt bis hin zur Performance finden zahlreiche körperliche und geistige - mitunter auch störanfällige Prozesse - statt, die letztlich über die Qualität der Aus- und Aufführung entscheiden. TAB2 bietet eine wichtige Gelegenheit, Methoden kennenzulernen, die die Steuerungsprozesse der Vorgänge während dieser drei Phasen beleuchten, wahrnehmbar machen und verschiedene Lösungsansätze anbieten.
Flow ist der psychologische Fachbegriff für das vollständige Eintauchen in eine Tätigkeit – mithin also ein Synonym für den von allen darstellenden Künstlern angestrebten Zustand vollkommener Präsenz auf der Bühne.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, was Präsenz in einer Aktivität eigentlich bedeutet, wie das Gehirn in diesen besonderen Zuständen funktioniert und wie Präsenz und in den drei wichtigen Stadien Einstudierung, mentale Vorbereitung auf den Auftritt und während des Auftritts selbst erreicht werden kann.
Wichtige Voraussetzungen für das Auftreten im Flow sind die konsequente Fütterung des impliziten Wissenssystems während des Lernprozesses, die Verfeinerung der Wahrnehmung für subtile und energetische Phänomene, das Vertrauen in die Tragfähigkeit impliziter Prozesse, das Management von Adrenalin sowie die Erzeugung einer optimalen mentalen Verfassung unmittelbar vor dem Auftritt.
Workshop 1: Andreas Burzik - Auftrittstraining im Flow
Nervosität vor einem Auftritt ist normal, Aufführungsangst dagegen hinderlich und manchmal sogar fatal. Der Workshop vermittelt unterstützende und stärkende Techniken aus Sportpsychologie, Körperpsychotherapie, Selbstsicherheits- und Mentaltraining, die dabei helfen, mit einem störenden „Zuviel“ an Aufregung umzugehen und in Konzert oder Aufführung eine optimale innere Verfassung zu erreichen, den Zustand des Flow.
Flow ist der psychologische Fachbegriff für das vollkommene Aufgehen im dargebotenen Werk. Im Flow treten bewusste Kontrollfunktionen des Gehirns in den Hintergrund, „es“ spielt, tanzt, spricht, handelt. Von großer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch die Unterscheidung von implizitem und explizitem Wissen, also von „Sprach“- und „Körperwissen“. Es werden Techniken vermittelt, die den Erwerb von implizitem Wissen in der Phase der Vorbereitung und das bewusste Eintauchen in diesen Zustand vor einem Auftritt fördern.
Eine Auswahl der Themen:
Bitte bequeme Kleidung und warme Socken mitbringen.
Workshop 2: Ingrid Zur & Jörg Heyer - Dispositionstraining für Musiker
Was Sportler schon längst erkannt haben, sollte auch für Musiker eine Selbstverständlichkeit sein: Die Intelligenz des Körpers schreit nach Beachtung. Der Körper ist das umsetzende Organ unserer Motorik und Emotion. Eine hohe Flexibilität und ein ungestörter Bewegungsablauf sind die Grundlage für freies Musizieren. Körper, Instrument und Musik bilden eine Einheit im Wechsel zwischen Spannung und Entspannung. Dabei geht es nicht um die sogenannte Lockerheit oder Vermeidung von Spannung, sondern um die gezielte Steuerung von aktiver und passiver Dynamik.
Elementarer Baustein in der Realisierung unserer musikalischen Vorstellung ist ein harmonisch disponierter Bewegungsapparat, der bei jedem Menschen einmalig ist. Das Erkennen des eigenen „Ebbe-Flut-Systems“ ermöglicht einen individuellen Umgang in der Bewältigung von technischen und musikalischen Schwierigkeiten. Die Respektierung der körperlichen Gesetzmäßigkeiten hilft Lampenfieber, Verspannungen und Blockaden zu vermeiden, Motivation und Spielfreude werden deutlich gesteigert.
Unsere Methode dient dem Erkennen der eigenen Strukturen und daraus folgend der persönlichen Lernsysteme. Die Struktur ergibt sich aus der Persönlichkeit und den Erfahrungen bis zum Studium und hilft in Verbindung mit der Klarheit über das Studienziel zum Erkennen der notwendigen Lernschritte. Dieser Erkenntnisprozess stärkt das Selbstvertrauen und die Sicherheit – vor allem auch im Leistungsvergleich (Prüfungen, Probespiele, Wettbewerbe).
Die Inhalte zum Dispositionstraining sind in dem folgenden Themenkatalog aufgelistet:
Workshop 3: Catharina Yung - Qigong Yangsheng für Musiker/ innen
Die Übungen von Qigong Yangsheng (Die Arbeit mit der Lebenskraft zur Pflege des Lebens) umfassen Körperhaltung, Bewegung, geistige Übung der Konzentration, sowie Imagination und Atemtechniken. Das traditionelle chinesische philosophische Denken von der Ganzheitlichkeit des Yin und Yang bildet die Grundlage der Qigong-Übungen. Sie können als Unterstützung und Ausgleich im Alltag der Musizierenden dienen, Haltungsprobleme und Verspannungen lösen und ggf. Schmerzen lindern. Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und künstlerisches Potential werden durch die Harmonisierung von Körper und Geist verbessert. Kursinhalt:
Bitte bequeme Kleidung, warme Socken und Decken mitbringen
Workshop 4: Valentin Keogh - Alexandertechnik
F.M. Alexander hat sich über viele Jahre als Schauspieler und Rezitator mit dem Klang seiner Stimme und dessen Bezug zu seinem Körper und Körpergebrauch beschäftigt. Ausgangspunkt seiner Suche waren klangliche Probleme mit seiner Stimme, die zu einer künstlerischen Krise führten. Ergebnis dieser jahrelangen Beschäftigung war die befreite, resonante Stimmfülle, für die er berühmt war und eine Methode, die u.a. für unzählige Musiker, Schauspieler und Andere richtungsweisend ist für die Suche nach dem eigenen Klang und Ausdruck, ohne in die Sackgasse von Anspannung, Blockierung, Schmerzen und Spielprobleme zu geraten. In diesem Workshop werden wir die Grunderkenntnisse Alexanders kennenlernen und mit dem eigenen Körper und Körperbewegungen erforschen, um die Beziehungen von Denken, Fühlen, Körpergebrauch, Körperkraft und musikalischer Disposition zu erleben.
Alle Teilnehmenden bitte ich, ihr Instrument zum Workshop mitzubringen und etwas zum Vorspielen bereitzuhalten. Anmeldung erforderlich.
Was bedeutet es, Bühnenpräsenz zu haben? Kann man Bühnenpräsenz erlernen oder trainieren? Die Paneldiskussion geht diesen Fragen aus verschiedenen Perspektiven aus der Praxis nach. Gefragt wird nach Methoden und Arbeitsweisen mit denen Musiker, Schauspieler und Tänzer sowie Regisseure und Lehrende, die komplexen mentalen und körperlichen Prozesse im Übergang von der Probe zur Bühne zu steuern versuchen.
Choreographers are publishing a growing collection of self-determined reflections on dance practice in a variety of formats. Often working in collaboration with researchers, editors and designers, these heterogeneous publication projects make use of text, moving image and more open-ended digital tools and platforms. These projects point towards the artist’s role in creating unique resources for the study of choreography and suggest new ways of thinking about notating and preserving dance. One example is the 'on-line digital dance score' Synchronous Objects for One Flat Thing, reproduced by William Forsythe.
Synchronous Objects is the pilot project for Motion Bank a four-year initiative of The Forsythe Company focused on the creation of new on-line digital scores. Through a brief survey of existing projects, this talk will sketch out an intellectual and practical context for this initiative.
Im Vortrag ANT werden die Grundzüge der körperlichen Selbstorganisation vorgestellt, welche ein freies Auftreten ohne Leistungsminderung ermöglichen. Ergänzend hierzu wird aufgezeigt, wie durch ein wahrnehmungsorientiertes Verhalten störende Gedanken gar nicht erst auftauchen. Die gängige Übepraxis von Musikerinnen und Musikern wird ebenso hinterfragt wie Trainingsweisen, die sich ungünstig auf die Auftrittssituation auswirken. Eine der interessantesten Fragen, die an eine Übepraxis gestellt werden kann, die eine angenehme Auftrittssituation ermöglicht, lautet: Was ist Musik? (http://www.resonanzlehre.de)
Moderation: Dr. Ulas Aktas und Henrik Goehle
Welche Bedeutung hat der "Körper" in der künstlerischen Ausbildung? Was verstehen wir überhaupt unter "Körper"? Das Gesprächsforum möchte den Raum und den Rahmen zur Verfügung stellen, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen, aber auch über Horizonte der "Körper-Arbeit" zu sprechen: Welche Rolle spielt die "Körper-Arbeit" für die künstlerische Ausbildung und ästhetische Bildung? Welcher Paradigmenwechsel soll mit dieser Arbeit verbunden werden? Ist an die "Körper-Arbeit" auch ein Wechsel des Bilds von der Kunst gebunden? Joseph Beuys sprach von der "sozialen Plastik" und von einem "erweiterten Kunstbegriff", kann die Bewegung hin zum "Körper" an diese Begriffe anschließen? Und wenn, wie?
Workshop 5: Thomas Lange - Das Anti-Nervositäts-Training (ANT) der Resonanzlehre
Das ANT der Resonanzlehre ist ein praktisch orientiertes Auftritts- und Bühnentraining. Alle Arten von Auftrittsängsten gehen mit signifikanten körperlichen Symptomen wie z.B. Herzklopfen, kalten Händen, Engegefühl im Körper etc. einher.
Im ANT wird gelehrt wie man eine körperliche Selbstorganisation entwickelt, die diese körperlichen Symptome gar nicht erst entstehen lässt. Da der Angst so das körperliche Äquivalent entzogen wird, läuft sie selber ins Leere und verschwindet. Wichtige Kriterien dabei sind Bodenkontakt, multidimensional offene Balance, Eigengewichtgefühl, freier Atemfluss sowie ein wahrnehmungsorientiertes Verhalten. Im Workshop ANT gibt es im Wechsel Körper- und Wahrnehmungsübungen, das Training von Auftrittssituationen einzelner SpielerInnen (Instrumente und Stücke mitbringen), sowie Gespräche zu mentalen Fragen, welche Auftrittshemmungen betreffen. Außerdem soll beleuchtet werden, ob die grundsätzliche Art des Übens von MusikerInnen überhaupt dazu geeignet ist, dass sie mühelos und leicht öffentlich auftreten können.
Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, Instrumente und Musikstücke mitbringen. Anmeldung erforderlich.
Workshop 6: Nadia Kevan & Ron Murdock - Alexander Technik – Atem und Stimme
Atem und Atmen gehören zu den zentralen Aspekten in der Ausbildung von Sängern, Instrumentalisten, Schauspielern und Tänzern. Dieses Thema ist oft umstritten, verwirrend und verursacht bei Musikern und darstellenden Künstlern Verspannungen und Unsicherheit, ist doch das menschliche Atmen ein äußerst natürlicher und leichter Prozess, sofern er nicht gestört wird. Bühnenkünstler, die von dem tiefen Wunsch erfüllt sind, Gefühl und Schönheit zu kommunizieren, müssen bei sich selbst die natürliche Funktion des Atmens wieder entdecken und zulassen. So wird erfahrbar, dass der Atemprozess eine spontane Reaktion auf die Emotionen ist, die zum Ausdruck gebracht werden. Dieser Workshop wird den Teilnehmern helfen, den psycho-physischen Prozess des Atmens, der Stimme und des Ausdrucks mit der Unterstützung der Grund Prinzipien der F. M. Alexander Technik bei sich zu erforschen. Wir freuen uns auf Euch! Auf Euer Interesse, Eure Sehnsüchte und Eure Fragen!
Bitte 2 Bücher mitbringen. Anmeldung erforderlich.
Workshop 7: Bruno Caverna - Playing in the Extremes: Workshop based on Capoeira and Qi Gong
The workshop interweaves partnering, improvisation and floor technique with a deep research on the breath-work. Participants are given a chance to leave the thinking mind behind and dive into an immediate sensorial world. Through a conscious guidance and sense of humor, a space opens up where ideas of boundaries, limits, right and wrong seem to fade away. Almost like an aerobic meditation, one pushes into both extremes of strong physicality and utmost sensitivity – exploring and connecting all layers of perception and sensation.
From a deep personal research drawing together elements from capoeira, qi-gong, contact improvisation, and contemporary dance, emerges an organic, energetic, and unique somatic approach. A strong connection to the natural spiral energies running through the body, and focus on integrating deep states of awareness give the chance to find a full bodied expression on all levels. Even though the work can be very intense, the sense of lightness is never lost - playfulness presence is a constant reminder and encouragement to never forget the joy of dancing!
Workshop 8: Prof. Kurt Koegel - Composing Influence: // exploring ways to facilitate the awakening of presence in others and in the space
This workshop will focus on approaches to ‘pedestrian’ (or naturalistic) movement in composition with others and the space. It emphasizes accessibility to movement work for actors, directors, singers, musicians, dancers and other artists. We will work first in the neutral studio space, and then move to environments around the building of the HfMDK. Through simple exercises and practices we will quickly build up a common language for awakening the awareness of our resonant position in space, our Genius Loci, or the spirit of the place. Our aim will be to enjoy the play of influence between ourselves, the influence of the space, to hear the charge in the space, to feel the joy and the taste of a flow of impulses composing itself around the choices of individuals and the group.
Moderation: Dr. Ulas Aktas und Henrik Goehle
Welche Bedeutung hat der "Körper" in der künstlerischen Ausbildung? Was verstehen wir überhaupt unter "Körper"? Das Gesprächsforum möchte den Raum und den Rahmen zur Verfügung stellen, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen, aber auch über Horizonte der "Körper-Arbeit" zu sprechen: Welche Rolle spielt die "Körper-Arbeit" für die künstlerische Ausbildung und ästhetische Bildung? Welcher Paradigmenwechsel soll mit dieser Arbeit verbunden werden? Ist an die "Körper-Arbeit" auch ein Wechsel des Bilds von der Kunst gebunden? Joseph Beuys sprach von der "sozialen Plastik" und von einem "erweiterten Kunstbegriff", kann die Bewegung hin zum "Körper" an diese Begriffe anschließen? Und wenn, wie?
Workshop 9: Tchekpo Dan Agbetou - Afro Modern
Der existenzielle Bezug zum Boden und die Bedeutungen, die jeder Bewegung des Afrikanischen Tanzes innewohnen, sind Basis für das Wechselspiel von Energiefluss und ganzheitlichen Verbindungen im Körper. Im Rhythmus der Musik setzen sich im Körper eine Vielzahl von Vibrationen und Artikulationen frei, die diese Tanzform seit Jahrhunderten prägen und ihre Einzigartigkeit ausmachen. Tchekpo Dan Agbetou entwickelte einen Vermittlungsstil, der sich besser an die europäische Kultur anschließt, d. h. aufbauend auf einer traditionelle Basis bindet er Zeitgenössischen und Modernen Tanz in den Afrikanischen Tanz ein.
Workshop 10: Liz Waterhouse - Alignment and Counterpoint – Embodying Ideas from Synchronous Objects
This workshop will provide a practical environment to explore the principles of alignment and counterpoint through physical doing. In 2009 William Forsythe released Synchronous Objects, a website offering multiple representations of the choreographic patterns and inter-dancer coordination in the piece One Flat Thing, reproduced. The website defines alignment as short instances of synchronization between dancers, in which their actions share attributes – manifested as similar shapes, related timings, or corresponding flows of movement. Counterpoint, in Forsythe’s words, is “a field of action in which the intermittent and irregular coincidences of attributes between organizational elements produces an ordered interplay.” While alignment and counterpoint are choreographic terms, they are also means to engender, coordinate, and analyze dancing. The subject is not “what” movement is made, but how a performer’s movement relates or synchronizes with other performers’ actions in space and time.
In this workshop, we will progress from static alignments (centering in stillness) to dynamic alignments of action. Task-based activities and partnering exercises will build into collective performance of improvisation.
Workshop 11: Prof. Yurgen Schoora - Physiodrama-Training
Alle Emotionen finden im Körper eine Grundlage für die Anwesenheit auf der Bühne. Über Übungen mit dem Körper lassen sie sich ´holen´. Neue Nuancen werden entdeckt. Die Übungen gehen weit über das pantomimische ´tun als ob´ hinaus, dass eher ´ahnen´ lässt, was wohl alles im Körper stecken mag. Grundgegebenheiten sind Raum, Dynamik, Schwerkraft, Konzentration, Atmung, Imagination. Für die Präsenz und das lebendige Spiel selbst, ist das innere ´spiegeln´ von Bildern unerlässlich. Aus der spezifischen Mischung der Ansätze, je nachdem wie das ´Carousel der Perspektiven´ gedreht wird, entsteht eine neue praktische ´Brücke´ oder auch interdisziplinäre ´Scharniere´. Diese lassen sich durch die Übungen systematisch vertiefen und bilden die Grundlage des Physiodrama-Trainings. Je nach Ansatz können Menschen aus verschiedenen Bereichen davon reichlich profitieren: Schauspieler, Musiker, Tänzer, Sänger…
In diesem Workshop können sowohl Anfänger als auch Erfahrene neue Verbindungen erfahren.
Workshop 12: Heilke Bruns - Körperwahrnehmung für Musiker und Sänger auf der Basis von Body Mind-Centering
Singen und das Spielen eines Instrumentes sind auf das Engste mit dem eigenen Körper verbunden. Eine gute Haltung und eine organische Bewegung wirken sich unmittelbar auf die Tonerzeugung und den musikalischen Ausdruck aus. Mithilfe von anatomischen Bildern, mit Berührung und Bewegung werden wir die Knochenstruktur des eigenen Körpers und die Atmung sehr detailliert erforschen und erleben. Das feine Spüren des Körpers und eine frei fließende Atmung lassen den Einzelnen tiefer eintauchen in sein künstlerisches Tun. Mit Leichtigkeit und fast wie von selbst entwickelt sich Präsenz auf der Bühne. Die eigenen Erfahrungen lassen sich direkt auf das Arbeiten mit Schülern übertragen.
Workshopinhalte:
Bitte Bewegungskleidung, warme Socken und eigenes Instrument mitbringen. Anmeldung erforderlich.
Mit TAB2 besteht die Möglichkeit die Gastdozenten der Workshopreihen MSBL und KIT 2010/11 kennenzulernen und Einblicke in deren Arbeitsweisen zu bekommen. Im Laufe des Studienjahres haben Studierende und Dozenten die Gelegenheit in Intensivseminaren mehr über deren Ansätze zu erfahren.
Es ist uns gelungen Andreas Burzik (Auftrittstraining im Flow) und Thomas Lange (Das Anti-Nervositäts-Training der Resonanzlehre) sowohl mit Vorträgen als auch ergänzenden Workshop für dieses Symposium erneut als Referenten zu gewinnen. Außerdem werden Scott deLahunta (Vortrag) und Elizabeth Waterhouse (ergänzender Workshop) das Projekt „Motion Bank“ von William Forsythe vorstellen, bei dem die HfMDK als Partner im Verbund mit anderen Institutionen in den kommenden Jahren mitarbeiten wird. Dozenten, die zum ersten Mal in der HfMDK vorgestellt werden, sind im Bereich MSBL Heilke Bruns_ Körperwahrnehmung für Musiker und Sänger auf der Basis von Body Mind-Centering / Catharina Yung_Qigong Yangsheng für Musiker / Prof. Nadia Kevan & Ron Murdock_Alexander Technik und im Bereich KIT: Tchekpo Dan Agbetou_Afro Modern / Bruno Caverna_Playing in the Extremes - Workshop based on Capoeira and Qi Gong. Die Paneldiskussion zu KörperPräsenz & Bühne mit Andreas Burzik, Thomas Lange, dem Regisseur Laurent Chétouane, dem Organisator/ Researcher Scott deLahunta und den HfMDK Dozenten Prof. Marion Tiedtke und Prof. Rainer Römer wird von Prof. Dr. Gerald Siegmund moderiert. Ergänzt wird das Programm durch Workshops der HfMDK Dozenten Prof. Jörg Heyer & Ingrid Zur, Valentin Keogh, Prof. Kurt Koegel, Prof. Yurgen Schoora.