Ka Rustler schöpft aus 25 -jähriger Erfahrung kontinuierlicher Bewegungsforschung von Schauspiel und Tanz. Sie bildet sich an der Hochschule der Künste in  Stark Smith, Lisa Nelson, Remy Charlip, John Rolland, Marsha Paludan , Marie Chouinard und Simone Forti. 1991-94 erhält sie Stipendien vom Berliner Kultursenat und studiert in den USA  Body-Mind Centering® bei Bonnie Bainbridge Cohen und ist eine der ersten, die diese Methode der Bewegungsanalyse und -schulung in Deutschland in den zeitgenössischen Tanz integriert.
BMC, Contact Improvisation und zeitgenössische Techniken prägen ihre künstlerischen Projekte, die sie mit Chris Aiken, Lutz Gregor, Karin Fisher, Nien Marie Chatz, Ray Chung, Dieter Heitkamp, Kurt Koegel,  Steve Paxton, Kirstie Simson, Lisa Schmid, , Charlotte Zerbey u.v.a. in über 35 Produktionen verwirklicht und auf internationalen Festivals in Europa und den USA  gezeigt werden. Sie zählt zu einer der Stil und Ausdrucksqualität prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Tanzfabrik Berlin.
Ihr vitales Interesse gilt der organischen Verbindung traditioneller Tanztechniken mit zeitgenössischen Bewegungsformen und persönlicher Körperforschung. Dabei integriert sie in ihrer Arbeit die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaft. Zurzeit kreieren Ka Rustler und Ingo Reulecke im Studiengang MA Choreographie in Berlin  Instrumente und Wahrnehmungsstudien zur Nutzung für Bewegungsrecherche, Embodiment, Improvisation und choreografische Exploration. In der Forschungsgruppe ‚Emergence of Form’ des HZT Berlin untersuchen sie somatische Praxen, Verkörperung und ihren Einfluss im künstlerisch-performativen Kontext.